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Lokalsport
Xanten im Kellerduell unter Zugzwang

Xanten. Fußball-Bezirksliga: Der TuS trifft morgen daheim auf den ebenfalls schwach gestarteten Mitaufsteiger GSV Geldern. Jeffrey Preuß, Steffen Maier und Felix Beckmann meldeten sich wieder einsatzbereit. Von Andre Egink

Für den TuS Xanten geht's morgen um 15 Uhr auf dem Fürstenberg gegen den GSV Geldern um mehr als nur drei schnöde Punkte. Beide Mannschaften stehen mit lediglich fünf Zählern auf einem Abstiegsplatz der Fußball-Bezirksliga und benötigen dringend ein Erfolgserlebnis, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht vollends zu verlieren. Mit bislang nur einem Sieg und zwei Unentschieden sehen die zwei Aufsteiger entscheidenden Wochen entgegen.

"Wir müssen weiter konzentriert arbeiten und im Moment das beste uns unserer schwierigen personellen Situation machen", sagte Trainer Gerd Wirtz, der weiterhin eine lange Verletztenliste zu beklagen hat. Lediglich in der Defensive erhält er wieder Alternativen. Die Abwehrspieler Jeffrey Preuß, Steffen Maier und Felix Beckmann stehen am Sonntag zur Verfügung. Im Tor wird weiter Youngster Yannis Schwarz spielen, da Jos Hennemann und Stefan Hebbering (beide Knieprobleme) immer noch ausfallen. Xantens Torjäger Marko Cvetkovikj hat seine Oberschenkelverletzung hingegen nicht auskuriert, so dass erst kurzfristig entschieden wird, ob ein Einsatz überhaupt Sinn macht. Amir Besic konnte aus privaten Gründen die gesamte Woche nicht trainieren, so dass auch hinter seinem Mitwirken ein großes Fragezeichen steht.

Xantens Chefcoach ist von der Platzierung des GSV überrascht: "Ich weiß nicht, was bei denen los ist. Aber bei den namhaften Neuzugängen und der tollen Offensive wundert es mich schon sehr, dass die Mannschaft nur auf Tabellenplatz 16 steht." Im Sommer verstärkte sich der GSV mit den ehemaligen Oberliga- sowie Landesliga-Spielern Thomas Pütters (TV Jahn Hiesfeld), Dominik Idel (SV Straelen), Krisha Penn (Teutonia St. Tönis), Erdi Ezer und Thomas Pauls (beide SF Broekhuysen). Im Jahr davor waren schon die erfahrenen Maik Noldes (TuS Bösinghoven) sowie Kai Rietz (TSV Wachtendonk/Wankum) gekommen. Somit verfügt der Mitaufsteiger über eine hohe Qualität im Kader.

Wirtz will, dass seine Schützlinge die Gäste am Sonntag weit vom eigenen Tor fernhält. "Wir werden Geldern früh attackieren und zu Fehlern zwingen", so seine Marschrichtung, denn in der Defensive scheint der GSV sehr anfällig zu sein. Mit 27 Gegentreffern stellt der Tabellendrittletzte, der einige Partien erst in den Schlussminuten verloren hat und dem die Konstanz fehlt, die zweitschwächste Abwehr der Gruppe 3.

Quelle: RP
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