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Lokalsport
Xantener Dreikampf attraktiv wie eh und je

Xanten. 78 Jahre ist Volker Koop alt. Auf den Duisburger passt allerdings besser das Adjektiv "jung". Koop hält sich mit Sport fit. An diesem Sonntag wird er beim 32. Nibelungen-Triathlon in Xanten wieder der älteste der 1500 Teilnehmer sein. Der Senior hat sich für die Draxi-Distanz angemeldet. Sein Pensum: 500 Meter schwimmen, 17 Kilometer Rad fahren sowie fünf Kilometer laufen. Von Rene Putjus

Für einen Teil der Helfer - bis zu 150 sind am Veranstaltungstag im Einsatz - beginnt der vom TuS ausgerichtete Triathlon bereits am Freitagmorgen mit dem Aufbau. Um 10 Uhr treffen sie sich an einer Scheune in Wardt, wo die wichtigsten Utensilien wie Hinweisschilder, Radständer oder Trinkbecher gelagert sind. Alles ist akribisch geplant. Der Nibelungen-Triathlon gilt als eine der am besten organisierten Veranstaltungen und lockt Dreikämpfer aus ganz Deutschland und dem Ausland in die Römerstadt. Ringo Haupt aus dem Abteilungsvorstand ist guter Dinge, dass das Wetter mitspielt: "Es sind 25 Grad angesagt, das Wasser wird so zwischen 21, 22 Grad warm sein." Ihre Neoprenanzüge können die Aktiven also daheim lassen.

Die ersten Starter steigen bereits um 8.30 Uhr in die Südsee. Den Auftakt machen die Mannschaften der Verbandsliga Süd. Mit dabei ist auch Johann Ackermann vom Kölner Team Mach3. Der 32-Jährige, der den Ironman in Frankfurt als Zehnter abschloss, ist über die Olympische Distanz der Topfavorit. Ackermann bekommt seine Trainingspläne von Faris Al-Sultan, der 2005 auf Hawaii siegte und 2015 in Xanten als Co-Moderator neben Raimund Stroick fungierte.

Diesmal wird der Münchener jedoch nicht zum Nibelungen-Triathlon kommen, weil er in Schweden weilt. Am 4. September gegen 16 Uhr wird Stroick die letzten Sportler mit dem Mikrofon auf dem Parkplatz vor dem Freizeitzentrum über die Ziellinie begleiten. Die ersten Triathleten der 60 Staffeln schickt Starter Edgar Epe um 12.30 Uhr los.

"Für die Zuschauer wird neben sportlichen Höchstleistungen ein buntes Programm mit Unterhaltung und Versorgung in Biergarten-Atmosphäre geboten", bemerkte Ringo Haupt. Die jüngeren Gäste können sich unter anderem auf einer Hüpfburg austoben. Zudem steht für sie eine Spielekiste mit vielen Überraschungen parat.

Etliche Firmen rund um die Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen nutzen die Großveranstaltung zum Saisonende einerseits, um bereits Produkte der nächsten Saison vorzustellen, andererseits, um Lagerbestände abzubauen. Haupt: "So kann man mit etwas Glück das eine oder andere Schnäppchen beim Bummel durch den Ausstellerbereich ergattern." Radsport-Rose wird aus Bocholt nicht nur Renn- oder Triathlonräder vorstellen, sondern auch einige Elektrofahrräder sowie normale Tourenräder dabei haben. Die Firma Thule will Vorrichtungen präsentieren, mit denen sich diese Räder sicher und komfortabel mit dem Auto transportieren lassen.

Die Radkomponenten-Hersteller Mavic und Vittoria sind ebenfalls wie Laufsport Bunert aus Kleve dabei. Erstmals vertreten ist die Firma Vitadepil, die speziell für Sportler konzipierte Kosmetikartikel vorstellen möchte. Die Physiotherapie-Praxis PhysioPlus aus Alpen hält wie Compex Massageangebote für die Sportler bereit.

www.nibelungen-triathlon.de

Quelle: RP
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