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Lokalsport
Zähes Spiel gegen Schlusslicht endet mit 3:0 für Sonsbeck

Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Beim Sieg des SVS über den PSV Wesel sahen die Zuschauer viel Leerlauf. Die Tore fielen innerhalb zwölf Minuten. Von Rene Putjus

Tim Weichelt verlebte gestern als Schlussmann des Landesligisten SV Sonsbeck einen entspannten Nachmittag. In der Heimpartie gegen das Schlusslicht musste er kein einziges Mal sein Können unter Beweis stellen. Beim 3:0 (0:0)-Erfolg über den PSV Wesel-Lackhausen zeigten Weichelts Vorderleute allerdings keinen Hurra-Fußball. Eine starke Viertelstunde nach der Halbzeitpause reichte, um den Erfolg herauszuschießen. "Hinter uns liegt ein intensiver Oktober mit sieben Pflichtspielen. Das ist ein großes Pensum. Wir haben immerhin sechsmal gewonnen. Die Bilanz kann sich sehen lassen", sagte Trainer Sandro Scuderi.

Die Hausherren ließen in der Anfangsviertelstunde das Leder ansehnlich in den eigenen Reihen laufen. Die einzige Chance in dieser Phase resultierte aus einem Fernschuss von Kapitän Stephan Schneider (16.). PSV-Keeper Sebastian Kaiser musste aber nicht eingreifen. Dann stellte der SVS das Fußballspielen ein. Es kam Hektik auf, es gab viele Unterbrechungen. Die Gastgeber ließen sich zu oft auf Diskussionen mit den Gegenspielern und dem Schiedsrichter ein. Die Angriffe wurden nicht vernünftig zu Ende gespielt. Es war eine zähe Angelegenheit. Die erste wirklich gefährliche Möglichkeit sahen die 250 Zuschauer erst kurz vor dem Seitenwechsel. Florian Abels Schuss konnte Kaiser so eben noch entschärfen. Scuderi erinnerte seine Mannschaft in der Pause an die eigenen Stärken.

Ein Strafstoß musste als Dosenöffner herhalten. Peter Janßen wurde in der 52. Minute bei einem Kopfball regelwidrig angegangen, so dass Florian Nakot auf den weißen Kreidepunkt zeigte. Abel ließ dem PSV-Torhüter keine Chance - 1:0 (53.). Jonas Kremer hatte nur knapp 120 Sekunden später das 2:0 auf dem Fuß. Doch er drosch den Ball freistehend aus sechs Metern weit über die Latte. Dennis Schmitz baute schließlich die Führung aus. Mit links traf der Defensivakteur aus der Distanz (59.). In der 64. Minute war die Begegnung endgültig entschieden. Auf Vorarbeit von Sebastian Leurs erzielte Abel das 3:0.

Dann verflachte die Partie wieder. Der PSV blieb allerdings harmlos, so dass nie die Gefahr bestand, dass es nochmals für die Rot-Weißen eng werden würde. Der Leerlauf ohne Torraumszenen endete erst in der 89. Minute, als der eingewechselte Kai Schmidt zu einer Doppelchance kam. Erst scheiterte der Stürmer an Kaiser, dann setzte er seinen Kopfball zu hoch an (89.). "Das 1:0 war wie eine Befreiung für uns. Dann haben wir zügig den Sack zugemacht", meinte Scuderi, der mit seinem Team zu Hause weiter ungeschlagen ist.

Es spielten: Weichelt; Terfloth, Janßen, Hahn, Prause, Schmitz (64. Schmidt), Schneider, Kremer, Abel, Leurs (82. Höptner), Terlinden (68. Fuchs).

Quelle: RP
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