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Lokalsport
Zwei neue Stürmer für den VfL Repelen

Moers. Landesliga-Fußball: Trainer Sascha Weyen setzt auf die Qualitäten von Astrit Krasniqi und Arne Becker. Von Björn Belloff

Gute viereinhalb Wochen bleiben noch bis zum ersten Punktspiel gegen den 1. FC Viersen. Bevor es am 28. Februar für den VfL Repelen in der Fußball-Landesliga weitergeht, steht zunächst die Vorbereitungsphase auf dem Programm. Trainer Sascha Weyen hat neben zahlreichen Übungseinheiten auch fünf Testspiele vereinbart. Die erste Partie gegen den SV Neukirchen wurde mit 4:0 gewonnen.

Dass es ausschließlich gegen klassentiefere Teams geht, sieht der Coach nicht als Nachteil an: "Gegen Oberligisten will jeder glänzen. Aber in den jetzt vereinbarten Tests zeigt sich besser der Charakter der Spieler. Auch hier kommt es darauf an, präsent und entschlossen zu sein. Außerdem ergibt sich in diesen Spielen auch mehr Raum für kleinere Experimente."

Im Rahmen der Vorbereitung wird es für die Repelener auch darum gehen, ihre Neuzugänge zu integrieren. Mit Astrit Krasniqi kam vom Bezirksligisten SV Scherpenberg ein Torjäger zurück, der ebenso Landesliga-Erfahrung aufweist wie Verteidiger Tolga Günes, der nach einem halben Jahr beim A-Ligisten MSV Moers wieder für den VfL aufläuft. Auch Mounir Amzil vom Bezirksligisten Fichte Lintfort ist für die Defensive vorgesehen, während Arne Becker, der ebenfalls zuletzt für Fichte spielte, seine Stärken im Angriff hat. Den vier neuen Gesichtern stehen einige Abgänge gegenüber.

So hat Selim Hamdi, der nach seinem Platzverweis in Homberg "verbannt" war, im Tausch mit Krasniqi den Weg zum SV Scherpenberg gefunden. Auch Bezirksliga-Tabellenführer SV Schwafheim "bediente" sich und sicherte sich die Dienste von Außenstürmer Cagri Düven. Zudem haben Kujtim Smakolli, der beim Repelener Ligarivalen VfB Uerdingen im Gespräch ist, und Marcel Marquardt, der aus Zeitgründen aufhört, den Club verlassen. Außerdem haben sich Nikola Karanovic, Bjoern Philipp und Robin Berns aus Repelen verabschiedet, weil sie nicht zu Landesliga-Einsätzen gekommen waren.

Unter dem Strich sieht Sascha Weyen sein Team nun besser aufgestellt: "Wir haben keine Qualität verloren. Stattdessen denke ich sogar, dass wir uns verstärkt haben." Nach der langen Winterpause geht es für den Coach nun in der Vorbereitung zunächst darum, die konditionellen Grundlagen zu schaffen.

Nach dem Ausheilen langwieriger Verletzungen - etwa bei Stürmer Naser Ameti und Defensiv-Abräumer Patrick Wafo - will der Übungsleiter im Zuge einer besseren Trainingsbeteiligung mehr an taktischen Dingen arbeiten. Im Trainerstab hat Rainer Schweers aufgehört, dafür ist Rainer Bertok zurückgekehrt.

Quelle: RP
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