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Lokalsport
Zwei Rückkehrer schüren den Konkurrenzkampf

Sonsbeck. Fußball: Kurz vor dem Landesliga-Auftakt schließen sich Dennis Schmitz und Aydin Mehinovic dem SV Sonsbeck an. Von Rene Putjus

Im Sommer 2014 verabschiedete sich Dennis Schmitz vom SV Sonsbeck. Den langjährigen Kapitän der Rot-Weißen zog's zum Oberligisten TuS Bösinghoven, wo er allerdings nicht sein sportliches Glück fand. Es folgte zu dieser Saison der Wechsel zum SV Hönnepel/Niedermörmter. Doch der Mittelfeldspieler und Trainer "Schorsch" Mewes kamen nicht auf einen gemeinsamen Nenner - es passte nicht zwischen den beiden. Der 28-Jährige zog die Notbremse und entschied sich nach einem Gespräch mit seinem alten Coach Thomas Geist zur Rückkehr zum SVS.

"Hier wird er mit offenen Armen empfangen", sagte der Trainer, der Schmitz 2007 vom VfB Homberg nach Sonsbeck holte und ihm den Spitzenamen "Willy" verpasste. Und noch ein bekanntes Gesicht tauchte gestern Abend beim Training des Landesligisten auf. Aydin Mehinovic, nach dem Oberliga-Abstieg als Abgang mit höheren sportlichen Zielen gemeldet, will nun mithelfen, dass die Geist-Elf im Juni 2016 den Aufstieg bejubeln kann. Der beidfüßige Offensivakteur war in der vergangenen Spielzeit nach der Winterpause zehnmal für den SVS aufgelaufen und hat in den vergangenen Wochen regelmäßig im Camp der vertragslosen Fußballer in Duisburg-Wedau mittrainiert. "Er ist also topfit und kann uns sofort weiterhelfen. Aydin hat einen guten Charakter und kennt sich bestens bei uns aus", meinte Geist. Da sich der 21-Jährige, der im Mittelfeld und Sturm auflaufen kann, nicht vom SV Sonsbeck abgemeldet hatte, ist er sofort spielberechtigt und könnte schon am Sonntag zum Landesliga-Auftakt gegen VSF Amern dem Kader angehören.

Mit der Verpflichtung von Dennis Schmitz, der einen Amateurvertrag unterschreiben wird, wird sich der Konkurrenzkampf im Mittelfeld verschärfen. Vor seinem Wechsel nach Bösinghoven war er aus der zentralen Sonsbecker Defensive nicht wegzudenken. Die Beweggründe, warum er Hals über Kopf den SV Hö./Nie. verlassen hat, sind Geist wurscht, wie er gestern sagte. "Fakt ist, dass Dennis ein guter Fußballer mit viel Erfahrung ist", meinte der SVS-Coach weiter.

Quelle: RP
 
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