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Lokalsport
Zwei Sonsbecker fiebern ihrem Serien-Höhepunkt entgegen

Sonsbeck. Enni-Brunnenlauf: Judith Joosten und Armin-Gero Beus führen in der Wertung über fünf Kilometer und wollen die Spitze verteidigen.

Die Enni-Laufserie steht vor ihrer zweiten Etappe. Am Abend vor Christi Himmelfahrt zieht der Läufer-Tross mit 432 Aktiven vom ganzen Niederrhein gen Sonsbeck. Und für mindestens zwei Starter ist der dortige Brunnenlauf das absolute Highlight der vierteiligen Reihe. Judith Joosten und Armin-Gero Beus stehen nach dem ersten Lauf in Moers an der Spitze der Serienwertung über fünf Kilometer, starten für den ausrichtenden SV Sonsbeck und wollen ihre Führung beim Heimspiel ausbauen.

"Das wird nicht einfach. Die Konkurrenz ist stark", weiß Beus, den besonders die neue Streckenführung über die Hochstraße reizt. "Jeder der vier Läufe hat seinen eigenen Charakter. In Sonsbeck wird der Rundkurs durch den Ortskern sicher einen Tick schneller sein als in Moers", hofft der 23-Jährige, seine dortige Zielzeit von 16:43 Minuten am Mittwoch zu unterbieten. Darum wird es nicht nur für die Top-Athleten, sondern auch für die meisten der wahrscheinlich wieder mehr als 1000 Hobby- und Freizeitläufer gehen. "Der Serien-Charakter ist für viele offensichtlich eine große Motivation", freut sich Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer, mit der Reihe erneut den Niederrhein zu mobilisieren. Sein Tipp: "Auch Läufer, die nicht für die Serie gemeldet sind, können natürlich am Brunnenlauf teilnehmen und sich sogar vor Ort noch dazu anmelden."

In der Tat wird das Starterfeld beim Brunnenlauf groß und stark sein. So groß, dass die neue Streckenführung das Feld entzerren soll. Und so stark, dass Judith Joosten im Training eine Schippe draufgelegt hat. "Ich möchte möglichst wieder eine Zeit unter 20 Minuten schaffen. Aber da sind einige Frauen, die das auch können", sagt die 22-Jährige mit Blick auf ihre Vereinskameradin Theresa Stevens und Carina Fierek vom TuS Xanten. Beide sind in Moers nicht gestartet und steigen erst in Sonsbeck in die Serienwertung ein. Wie alle Teilnehmer brauchen sie am Ende drei Zielzeiten, dürfen sich also beim Donkenlauf am 10. Juni in Neukirchen-Vluyn und beim Citylauf am 15. September in Xanten keinen Ausfall mehr leisten.

Ein Ausfall - das kommt für Armin-Gero Beus sowieso nicht in Frage. Der Vorjahressieger der Gesamtwertung will möglichst wieder alle vier Läufe mitnehmen und am Ende erneut auf Platz eins stehen. Sein Erfolgsrezept für die letzten Tage vor dem Brunnenlauf: "Es ruhig angehen lassen und Kraft tanken. Ich freue mich auf den Lauf - das ist für mich die beste Vorbereitung."

Weitere Informationen gibt es unter www.leichtathletik.svs1919.de

Quelle: RP
 
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