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Lokalsport
Zweitliga-Kegler weiter auf Aufstiegskurs

Kamp-Lintfort. Auch nach einem Doppel-Spieltag führen die SK Kamp-Lintfort die Nord-Gruppe an.

Obwohl die Kamp-Lintforter Zweitligakegler am Doppel-Spieltag nur eine Auswärtspartie gewannen, haben sie die Tabellenführung der Nord-Gruppe verteidigt und sind dem Aufstieg einen kleinen Schritt näher gekommen. Der Spitzenreiter reiste in den Osten Niedersachsens, um gegen Germania Helmstedt sowie den TSV Salzgitter anzutreten.

In Helmstedt gab's zunächst einen 3:0-Erfolg (4672:4588 Holz/44:34 Zusatzverwertung). Die Klosterstädter setzten beim Tabellenletzten auf die erfolgreiche Aufstellung vom Sieg in Tecklenburg. Mike Mertsch und Sascha Batsch sollten direkt Druck auf den Aufsteiger ausüben, was ihnen auch gelang. Batsch kam dank einer hervorragenden Schlussbahn auf 790 Holz und zehn Punkte. Mike Mertsch spielte ausgeglichen und wurde Tagebester (830). Joachim Bremer und Maik van Bebber bildeten den zweiten Block. Bremer zeigte eine solide Leistung (772/6), und sein Teamkollege beweis erneut, dass er Holzbahnspezialist ist (787/9). Dann waren Nils Eichenhofer sowie Marcel Bernsee an der Reihe. Eichenhofer tat sich sehr schwer und machte viele Fehler (734/2). Auch Bernsee erwischte nicht seinen besten Tag (759/5).

Nach dieser Begegnung ging's direkt nach Salzgitter, wo tags darauf das Spitzenspiel anstand. Auch wenn erst die Hälfte der Saison rum ist, steht so gut wie fest, dass sich beide Teams am Ende in den Play-offs wieder sehen werden. Beim Bundesliga-Absteiger setzte Kapitän Mertsch erneut auf die gleiche Formation. Batsch gewann trotz seiner sehr guten letzten Bahn mit 820 Holz zunächst keinen Blumentopf, dennoch reichte die Ausbeute noch für sieben Zähler. Mertsch spielte auf einem konstant hohen Niveau (858/8).

Maik van Bebber fand in den gesamten 120 Wurf nicht in sein Spiel und musste sich mit der Roten Laterne begnügen (766/1). Joachim Bremer zeigte nicht nur ein gute, sondern auch intelligente Vorstellung (808/5 ). Marcel Bernsee spielte eine konstante Partie, ohne zu glänzen (814/6) Punkte. Nils Eichenhofer warfen immer wieder kleine Fehler zurück. So fehlten ihm am Ende zehn Holz, um die geforderten 793 Holz des Gegners zu übertreffen (783/2). Salzgitter setzte sich letztlich mit 3:0 (5134:4847/49:29) durch.

(put)
 
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