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Lokalsport
Zweitligist TuS Lintfort landet einen Befreiungsschlag

Kamp-Lintfort. Großer Jubel nach dem Schlusspfiff: Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort schlugen vor gut 300 Zuschauern in der Eyller-Sporthalle den Favoriten FSG Mainz/Budenheim nach großem Kampf mit 29:27 (13:9).

Die Gastgeberinnen fanden umgehend den Schlüssel zum Spiel. Insbesondere die positive Körpersprache in der Deckung fiel auf. Aber ein großes Sonderlob hatte sich auch Nicole Hillig verdient. Die sogar leicht "grippal" angeschlagene Torfrau war über die kompletten 60 Minuten der absolut sichere Rückhalt. Die Offensivaktionen waren ebenfalls positiv zu bewerten: Das Team baute von vielen Positionen Druck auf, ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und nutzte den Großteil der Chancen. Die Gastgeberinnen enteilten in Hälfte zwei sogar bis auf 16:10, ehe der Einbruch folgte.

Der Gast setzte mit einem entschlossenen Auftritt seinen Kontrahenten mächtig unter Druck, der sich dann auch zu Fehlern verleiten ließ. Die Wurfqualität aus dem Rückraum litt, die Anspiele an den Kreis waren oft überhastet und schlecht. Mainz lauerte nur auf die Patzer und glich zum 18:18 aus. Doch die TuS-Mannschaft bekam die Kurve, zeigte Moral und stemmte sich mit aller Macht den Gästen entgegen. Eine zentrale Rolle übernahm Eefje Huijsmans. Die Spielmacherin behielt in vielen Situationen die Ruhe, dirigierte ihre Mitspielerinnen und "schoss", wenn es nötig war, eben selbst die Tore. Trainerin Bettina Grenz-Klein: "Insbesondere das Miteinander in der Deckung war stark, mit einer überragenden Nicole Hillig."

Tore: Vandewal (8), van den Broek (7/1), Huijsmans (5), Lambertz, Klein (je 3), Butzen (2), Bensch.

(MB)
 
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