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Badegäste beschimpft und beleidigt
Staatsschutz ermittelt nach Drohungen an Xantener FKK-Strand

Badegäste beschimpft und beleidigt: Staatsschutz ermittelt nach Drohungen an Xantener FKK-Strand
Fünf junge Männer haben Badegäste der Xantener Südsee bedroht und beschimpft. FOTO: Archiv
Xanten. Unter "Allahu akbar"-Rufen sollen fünf Männer vergangene Woche in Xanten Besucher eines Badesees beleidigt und bedroht haben. Jetzt hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Von Franziska Hein

Immer noch ist die Identität zweier Verdächtiger nicht ermittelt. Derzeit vernehmen die Ermittler Zeugen und werten Videomaterial aus. 

Bei den drei Tatverdächtigen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall in der Xantener Südsee stehen, handelt es sich um junge Männer aus Essen. Sie sollen zwischen 20 und 25 Jahren alt sein und sind polizeilich bekannt. Das teilte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Duisburg auf Anfrage unserer Redaktion mit. 

Am Mittwoch vergangener Woche hatten insgesamt fünf junge Männer Badegäste und Personal des Freizeitzentrums Xanten (FZX) an der Wasserski-Anlage und im FKK-Bereich beleidigt und beschimpft. Trotz Platzverweis waren die Beschuldigten wieder gekommen und mussten schließlich von der Polizei der Anlage verwiesen werden. Erst einen Tag später wurde bekannt, dass die Männer auch im FKK-Bereich dortige Besucher mit Kraftausdrücken bedacht hatten. 

Die Männer sollen "Allahu akbar" gerufen haben

Die Abteilung Staatsschutz der Polizei Duisburg hat die Ermittlungen übernommen, da ein Verdacht auf eine religiös motivierte Tat besteht. Die Männer, die Badegäste am FKK-Strand beschimpft haben sollen, sollen "Allahu akbar" gerufen haben. 

Die drei bislang identifizierten Männer hätten die deutsche Staatsangehörigkeit und seien hier geboren, sagte die Polizeisprecherin. Sie hätten aber "einen arabischen beziehungsweise polnischen Migrationshintergrund".  

Das FZX hat mittlerweile Anzeige erstattet, sagte Andreas Franken vom Freizeitzentrum. "Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen gibt das FZX keine weitere Stellungnahme ab. Wir haben alles Nötige getan, um die Ermittlungen zu unterstützen." 

Der Fall hatte nach Bekanntwerden deutschlandweit für Aufsehen gesorgt, auch im Ausland gab es Medienberichte darüber.

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