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Xanten
Stadt wird die Öffnungszeiten an Sonntagen kontrollieren

Xanten. Nach Beschwerde der Grünen sind Geldbußen möglich. Von Dirk Möwius

Die Stadtverwaltung wird in Zukunft verstärkt darauf achten, ob die Xantener Geschäftswelt sich an die Vorschriften zur Sonntagsöffnung hält. Außerhalb der verkaufsoffenen Sonntage dürfen in von Touristen besuchten Orten neben Waren, die für Xanten besonders kennzeichnend sind, nur Artikel zum sofortigen Verzehr, frische Früchte, Tabakwaren, Blumen und Zeitungen verkauft werden. Die Grünen hatten die Einhaltung der gesetzlichen Regelung angemahnt und zudem 39 Geschäfte gemeldet, die nach ihren Beobachtungen am vierten Advent gegen diese Vorgaben verstoßen haben (RP berichtete).

Bürgermeister Thomas Görtz erläuterte im Rat, er hätte das Thema lieber im Dialog mit der IGX gelöst und auf Einsicht gesetzt. Entsprechende Gespräche seien auch geführt worden. Nun werde man aber die von den Grünen benannten Geschäfte anschreiben und ihre Stellungnahme zu den Vorwürfen einholen.

"Wir müssen Recht und Gesetz anwenden", so Görtz. Mögliche Folgen für die Geschäftsinhaber könnten Geldbußen, aber auch eine Verwarnung sein.

Angesprochen hatte das Thema in der Ratssitzung der CDU-Fraktionsvorsitzende Pankraz Gasseling mit Verweis auf den Bericht in unserer Zeitung. Er zeigte sich empört über das Vorgehen der Grünen, einheimische Geschäftsleute mit Belegfotos bei der Stadtverwaltung und der Bezirksregierung "anzuschwärzen". Gasseling: "Das ist skandalös."

Quelle: RP
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