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Xanten
Stadt würde nach geringen Umbauten Kita-Nutzung dulden

Xanten. Die katholische Propsteigemeinde hat mehrere plausible Gründe aufgeführt, warum sie an einer Schließung ihres Sprachheilkindergartens nicht vorbeikommt. "Am Brandschutz allerdings kann das nicht liegen", sagte gestern der Technische Beigeordnete Niklas Franke.

Bei der Brandschau vor einigen Monaten seien in den zwei Ruheräumen Mängel entdeckt worden, die allerdings mit überschaubarem Geldeinsatz geregelt werden könnten: So benötige ein Raum eine zweite Tür nach außen, damit ein weiterer Fluchtweg zur Verfügung steht. Im anderen Ruheraum muss die Tür zum Flur verbreitert werden, damit der Weg als Fluchtweg taugt. Für beide Maßnahmen liege bereits ein genehmigter Bauantrag vor. Seines Erachtens seien Investitionen im geringen fünfstelligen Bereich vonnöten. Hinzu kämen dann noch Feuerlöscher und funkvernetzte Rauchmelder, die die Kita anschaffen müsste. "Im Anschluss steht aus Sicht des Brandschutzes einer weiteren Duldung der entsprechenden Raumnutzung nichts im Wege", sagt Franke. Er wiederholt, dass dies nur den Brandschutz betreffe.

Die Viktor-Kirchengemeinde hatte außerdem finanzielle und weitere bauliche Aspekte für die Schließung nach dem Kindergartenjahr 2017 angeführt. Für zehn Kinder muss dann eine andere Betreuungsstätte gesucht werden.

(hk)
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