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Xanten
Synode ringt um die zukünftige Personalplanung

Xanten. Planungen des Personalbestandes beschäftigten die 213. Synode des Kirchenkreises Kleve. Die gute Nachricht auf Schloss Hertefeld in Weeze lautete: "Die bis ins Jahr 2020 landeskirchlich vorgegebene Zahl an Pfarrstellen für den Kirchenkreis (24,7 Gemeinde- und Funktionspfarrämter) wird aktuell um 1,9 Vollzeitstellen unterschritten", so Superintendent Hans-Joachim Wefers.

Das gibt Luft bis zur mittelfristigen Planung nach 2020. Schwer haben es Gemeinden, denen schon jetzt oder bald aufgrund der Gemeindegliederzahlen nur eine 75- oder 50-prozentige Pfarrstelle zusteht.

"Mit halbem Stellenumfang eine Gemeinde zu leiten und zu betreuen, das ist unmöglich", sagten Synodale. Eine alternative Meinung: Regelmäßige, von einem theologisch fortgebildeten Team vorbereitete Gottesdienste können eine Bereicherung sein. Das würde den Pfarrer entlasten. "Pfarrer sollten hauptsächlich für die Seelsorge da sein", wurde ergänzt. Auf Presbyterien und Gemeinden kommt darum die Diskussion des "Pfarrbildes" zu: Was kann oder soll eine Pfarrerin oder ein Pfarrer in der Dienstzeit leisten? Der Antrag der Kirchengemeinden Büderich und Kranenburg, Gemeinden einen 75-prozentigen Stellenumfang, synodal-solidarisch finanziert, zu garantieren, wurde jedoch mehrheitlich abgelehnt.

Um den beruflichen Mix auch von nicht-theologischen Mitarbeitenden besser steuern zu können, einigte sich die Synode auf eine verbindliche Kommunikation von neuen Stellen, Stundenveränderungen und Stellenabbau seitens der Gemeinden und des Kirchenkreises. Diese Kommunikation soll bei allen Stellen mit mehr als 25-prozentigem Umfang erfolgen. Pfarrer i.R. Reinhard Schmeer, Friedensbeauftragter des Kirchenkreises Moers, lenkte die Aufmerksamkeit auf die Friedensfrage.

"Gerechten Frieden" gäbe es nur, wenn an den Ursachen für kriegerische Handlungen gearbeitet würde.

Quelle: RP
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