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Xanten
Taizé-Spätschicht führt zum Fest der Geburt Christi

Xanten. "Gebürtlichkeit" - dieser Gedanke von Hannah Arendt ist der, unter dem der Gottesdienst als Taizégebet am 3. Dezember ab 18 Uhr in der evangelischen Kirche in Xanten in den Advent einstimmt. "Gebürtlichkeit bedeutet zum einen, dass jeder durch Geburt als ein anderer zur Welt kommt und bedeutet zum anderen, diese unglaubliche Kraft anfangen zu können. Immer wieder. Zu unterbrechen. Zu verzeihen. Nicht durch Scheitern oder Fehler und auch nicht durch Vergehen ein für allemal definiert oder verurteilt zu sein.

Eben erneut anfangen zu können." Vorbereitet und gestaltet vom ökumenischen Xantener Taizé-Singkreis unter Leitung von Superintendent Joachim Wefers werden im Gottesdienst eine Fülle von mehrstimmigen Taizé-Liedern gesungen, die von Dr. Beate de Fries mit der Flöte und von Joachim Wefers mit der Gitarre begleitet werden. Gemeinsam werden die meditativen Gesänge im Schein von Kerzenlicht angestimmt: Liedblätter liegen aus. So können auch weniger Geübte die international verbindenden Gesänge der Hoffnung und Glaubenszuversicht mitsingen.

Der Gründer von Taizé, Frère Roger, zu den Gesängen: "Sie helfen begreifen, dass schon allein die Sehnsucht nach Gott unsere Seele wieder aufleben lässt." Alle Freunde der meditativen Gesänge aus Taizé und Menschen, die sich in den Advent einstimmen möchten, sind zu diesem adventlichen Gottesdienst im Kerzenschein eingeladen.

Quelle: RP
 
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