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Sonsbeck
Übungstag für vierbeinige Jagdhelfer

Sonsbeck: Übungstag für vierbeinige Jagdhelfer
Das Wissen aufgefrischt: Entspannte Jäger und ihre Hunde nach dem Übungstag in Veen. FOTO: Fischer
Sonsbeck. Vor der nahenden Jagdsaison trainierten Jäger aus Sonsbecker ihre erfahrenen Hunde in Veen. Von Sabine Hannemann

Mittlerweile ist dieser Übungstag für Jagdhunde eine Institution. Bereits zum 24. Mal hat Hubert Reckmann die Jäger des Hegerings Sonsbeck eingeladen, vor der nahenden Jagdsaison, mit ihren vierbeinigen Jagdhelfern zu trainieren.

Immerhin sind seit dem letzten Jagdeinsatz oftmals Monate vergangen. Mancher Vierbeiner ist seitdem nicht mehr im Einsatz gewesen. Hubert Reckmann ist passionierter Jäger und zugleich Hundeobmann, der weiß, worauf es ankommt und in welcher Verpflichtung und Verantwortung jeder Hundeführer steht.

In der "Teilnehmerrunde" sind erfahrene Jagdhunde wie zum Beispiel Drahthaar, Kurzhaar und Kleiner Münsterländer. "Die Hunde sind alle ausgebildet und haben ausnahmslos auch ihre vorgeschriebenen Prüfungen", sagt Hubert Reckmann.

Aber von einer intensiven Auffrischung profitieren selbst die erfahrensten Tiere. "Eine gute körperliche Kondition ist außerdem wichtig", weiß Reckmann, der für den Tag in Veen ein umfangreiches Übungsprogramm zusammengestellt hatte. Die verschiedenen Aufgaben an dem Übungstag konzentrierten sich auf sogenannte jagdliche Situationen nach dem Schuss. Da geht es zum Beispiel ums Suchen und Apportieren von erlegtem Niederwild wie Hase, Kaninchen oder am Wasser auch von Enten. Den Hegern und Pflegern entgeht dabei nichts. "Wir sehen schnell, wo sich Fehler eingeschlichen haben und woran der Jäger mit seinem Hund noch arbeiten muss", sagt Hubert Reckmann.

Dabei geht es beispielsweise um den Gehorsam und auch um klare Kommandos, damit der Jagdhund bei laufendem Jagdbetrieb eingesetzt werden kann. Reckmann: "Kein Hund ist fehlerfrei. Auch er vergisst schon mal etwas, so dass ein solcher Übungstag für ihn sehr wichtig ist." Ferdi van Stephaudt ist mit Kurzhaarhündin Emma dabei. "Ich habe erkannt, was noch zu tun ist", sagt van Stephaudt. Fad wird weiter geübt. Dass ein solcher Tag auch für die arbeitsfreudigen Vierbeiner aufregend ist, versteht sich. Herbstliche Treibjagden, wie sie am Niederrhein üblich sind, gehören schließlich längst nicht mehr zur Selbstverständlichkeit.

Denn: "Alles hat sich gedreht. Der Wildbestand ist aus ganz unterschiedlichen Gründen weniger geworden", sagt Hundeobmann Hubert Hubert Reckmann. "In den vergangenen Jahren haben wir daher bei uns auf Treibjagden verzichtet", sagt Reckmann.

Quelle: RP
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