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Xanten
Ulfts Mannenkoor singt im Viktor-Dom

Xanten: Ulfts Mannenkoor singt im Viktor-Dom
Der Ulfts Mannenkoor gestaltet am Samstag, 18. April, ab 19.30 Uhr das 13. Benefizkonzert des Dombauvereins. Das Repertoire der 80-köpfigen Truppe umfasst geistliche und klassische Musik, Oper, Operette und Musical, außerdem Pop und seit vielen Jahren russische Volksmusik und Kirchenlieder aus dem russisch-byzantinischen Ritus. FOTO: PRIVAT
Xanten. Die 80-köpfige Truppe ist am Samstag, 18. April, zum Benefizkonzert beim Dombauverein Xanten zu Gast. Von Peter Kummer

Sie traten schon in Spanien, Ungarn und England auf, gaben zahlreiche Konzerte in Radio und Fernsehen und demnächst sind sie auch im Xantener St.-Victor-Dom zu sehen und zu hören. Der Ulfts Mannenkoor gestaltet am Samstag, 18. April, ab 19.30 Uhr das 13. Benefizkonzert des Dombauvereins. Der Eintritt ist frei, nach dem Konzert wird um eine Spende zur Deckung der Ausgaben gebeten. Auf Wunsch wird eine Spendenquittung ausgestellt.

Piet van der Sanden, seit über 30 Jahren Dirigent, hat schon einmal die Akustik des Doms begutachtet und ist begeistert. Wenn es nach ihm ginge, würde es nicht bei diesem einmaligen Gastspiel bleiben. "Wir widmen uns mit Liebe und großer Hingabe dem Männerchorgesang", erklärt er. Das Repertoire seiner 80-köpfigen Truppe umfasst geistliche und klassische Musik, Oper, Operette und Musical, außerdem Pop und seit vielen Jahren russische Volksmusik und Kirchenlieder aus dem russisch-byzantinischen Ritus.

In der Chorgeschichte stehen zudem viele Auftritte mit prominenten anderen Chören und Solisten, darunter Rudolf Schock, die Wiener Sängerknaben, das Golden Gate Quartett und Ivan Rebroff, mit dem die Niederländer 35 Konzerte gaben. "Und 2003 und 2012 hatten wir die große Ehre, in der Royal Albert Hall in London singen zu dürfen", erinnert sich Dirigent van der Sanden.

In Xanten werden die niederländischen Gäste musikalisch gesehen im byzantinischen Mittelalter ansetzen und den Boden spannen bis zur Romantik. Das Gloria aus der 12. Messe von Mozart wird ebenso zu hören sein wie das Agnus Dei von Bizet und zum Schluss des anderthalbstündigen Konzerts das Halleluja aus dem Messiah von Händel. Dazwischen stimmen die Sänger als Chor und als Solisten Stücke von hierzulande eher unbekannten Komponisten wie Dimitri Bortniansky oder Stephan Adams an.

Ein Moderator wird den Gästen vor jedem Werk eine kurze Einführung geben.

Mit seiner Konzertreihe möchte der Dombauverein den Dom St. Viktor in besonderer Weise erlebbar machen, sich bei seinen Freunden und Förderern bedanken und neue gewinnen, betont der 1. Vereinsvorsitzende Hans-Wilhelm Barking beim Vorgespräch. Er rechnet wieder mit einer gut besuchten Veranstaltung und rät zum frühzeitigen Kommen, um noch einen der rund 900 Besucherplätze zu bekommen. Einlass ist ab 18.45 Uhr. "Bisher hatten wir in unseren Konzerten sehr viel christliche Thematik in der Musik", sagt er. "Diesmal soll das Konzert unterhaltsamer mit vielen Einzelstücken werden."

Quelle: RP
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