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Xanten
Unternehmen räumt Fehler ein

Die Deutsche Glasfaser hat gegenüber der Redaktion das beanstandete Vorgehen der Baukolonne bedauert. Die Arbeiten seien nicht vorschriftsmäßig ausgeführt worden, räumte Dennis Slobodian von der Unternehmenskommunikation ein. Man habe den Generalunternehmer umgehend angewiesen, die verantwortliche Kolonne von der Baustelle abzuziehen.

"Was bereits geschehen ist. Mögliche Folgekosten werden vom Generalunternehmer übernommen." Man bemühe sich stets, durch gezielte Schulungsmaßnahmen der Mitarbeiter vor Ort derartige Missverständnisse von vornherein zu vermeiden.

Die Deutsche Glasfaser sei sehr darauf bedacht, die vom Ausbau betroffenen Anwohner über die Bautätigkeiten auf dem Laufenden zu halten. Dazu würden die Mitarbeiter vor Ort regelmäßig geschult. Nach Angaben von Slobodian sei mit dem Generalunternehmer vereinbart, dass etwa zwei bis drei Tage vor Beginn der Tiefbauarbeiten die Haushalte durch eine Karte im Briefkasten - mit genauer Terminangabe und Telefonnummer bei Rückfragen - informiert würden. Slobodian: "Laut unserem Generalunternehmer ist dies auch in den betroffenen Gebieten in Xanten geschehen. Es liegen uns bis dato keine dahingehenden Beschwerden vor. Aufgrund der Vielzahl an Haushalten kann es in Einzelfällen vorkommen, dass die Karte nicht als Info-Karte erkannt oder aus sonstigen Gründen nicht rechtzeitig gelesen wird."

Man setze sich mit der Stadt gemeinsam dafür ein, das Ausbauprojekt so sauber wie möglich und zur Zufriedenheit aller zum Abschluss gebracht werde. Bauübliche Verschmutzungen würden in der Regel immer zeitnah von den ausführenden Unternehmen beseitigt, sagte der Pressreferent. "Hierzu wird sie entsprechend verpflichtet." Eine Nutzung von Privatgrundstück durch die ausführende Firma werde in der Regel im Vorfeld mit dem Grundstücksbesitzer abgeklärt. "Falls dies einmal nicht der Fall sein sollte, sind wir über unsere Bauleiter vor Ort (gelbe Warnweste) oder unsere Service-Nummer direkt ansprechbar, um schnellstmöglich zu handeln."

(pek)
 
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