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Kommentar
Vertrauen schaffen geht anders

Xanten. Die "Akte Awo" ist von vorne bis hinten verzwickt. Das Kind ist in den Brunnen gefallen.. Wer dabei einen einzigen Schuldigen sucht, macht es sich zu einfach. Die Stadtverwaltung hat ebenso Fehler gemacht wie die Politik. Von Beginn an ist das Vorhaben, das Areal an der Ritterstraße zu entwickeln, hinter verschlossenen Türen gehalten worden. Die Fläche an der alten Burg ist der Kern des historischen Rheinberg. Man hätte wissen können, dass es Proteste gibt, wenn dort gebaut werden soll - was auch immer. Einige Ungereimtheiten kamen hinzu: Warum musste ex-Bürgermeister Mennicken den Kaufvertrag ausgerechnet an seinem letzten Arbeitstag unterzeichnen? Warum hat die Stadt nie die Bürger informiert? Auch die Awo ließ die Rheinberger im Ungewissen: Geschäftsführer Bernd Scheid ist nur einmal an die Öffentlichkeit gegangen.

Ein großes Kommunikations-Desaster also. Vertrauen schaffen geht anders. Nun kann man nur hoffen, dass die Awo sich nicht ganz aus Rheinberg verabschiedet. up

Quelle: RP
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