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Xanten
Verwaltung soll Konzept für die Altstadtstraßen vorlegen

Xanten. Grundsätzlich kann die Rheinstraße auch auf einem größeren Abschnitt verkehrsberuhigt werden. Damit haben die Fraktionen keine Probleme. Aber bitte nicht als Ad hoc-Maßnahme, lehnten sie im Hauptausschuss mehrheitlich den Vorschlag der Grünen ab, auf dem Teilabschnitt von Kapitel/Brückstraße bis zum Westwall ein langsames Fahren vorzugeben. Derzeit ist nur die Kreuzung der Rheinstraße mit der Klever Straße auf einige Meter verkehrsberuhigt.

Durch das neue Palais "Domblick", die neuen Schaufenster und die Gastronomie sei diese Kreuzung noch unübersichtlicher und gefährlicher geworden, begründete Eberhard Ritter. Wo vorher eine offene Fläche gewesen sei, stehe nun ein riesiger Baukörper. Gegenüber seien zwei Bushaltestellen, der schmalere Bürgersteig diene als Schulweg für die Marienschule. Darum sollten Rheinstraße und der Beginn der Hagenbuschstraße verkehrsberuhigt werden.

Die Verkehrsberuhigung dürfe man nicht als singuläre Maßnahme sehen, sondern man müsse auch ihre Auswirkungen auf die anderen Straßen untersuchen, antwortete Olaf Finke (SPD) und wusste die Ausschussmehrheit hinter sich. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, ein Gesamtkonzept für die Verkehrsberuhigung der Innenstadt zu vorzulegen.

(pek)
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