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Ansteckender Virus
Verdacht auf Vogelgrippe bei totem Bussard in Xanten

Vogelgrippe 2016: Verdacht bei totem Bussard in Xanten
Bei einem Bussard in Xanten wurde ein verdacht auf Vogelgrippe festgestellt. (Symbolbild) FOTO: Shutterstock/davemhuntphotography
Xanten. Bei einem Bussard, der in Rheinnähe in Xanten-Obermörmter verendet aufgefunden worden war, haben Veterinäre eine Infektion festgestellt. Ob es sich um den H5N8-Virus (Vogelgrippe) handelt, ist noch nicht bekannt. Von Heinz Kühnen

Die Fachleute diagnostizierten eine Influenza A-Virus Infektion vom Typ H 5 bei dem toten Tier. Mit einem endgültigen Ergebnis wird am Freitagnachmittag gerechnet, erklärte Donnerstag die Sprecherin des Kreises Wesel, Anja Schulte. Um den Fundort herum wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Im weiteren Umfeld sind acht Kleinhaltungen bekannt.

Das Virus gilt als hoch ansteckend und aggressiv. Ende vergangener Woche war die hoch ansteckende Krankheit in einem Großbetrieb in Schleswig-Holstein ausgebrochen. 30.000 Hühner mussten teilweise vorbeugend getötet werden, damit ein weiteres Ausbreiten der Krankheit verhindert wird.  

In Nordrhein-Westfalen wurden in dieser Woche erste Schutzmaßnahmen getroffen. In Teilen von Ostwestfalen-Lippe sowie des Niederrheins und des Münsterlandes gilt seit Anfang der Woche eine Stallpflicht für Nutztiere, um den direkten Kontakt zu Wildtieren, aber auch etwa zu deren Kot zu verhindern. 

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