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Xanten
Werner Böcking schreibt einen Wildwest-Roman

Xanten. Niederrhein-Chronist Werner Böcking hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Einmal einen Western schreiben! Das hatte er sich bereits mit 17 Jahren gewünscht. Nun liegt Böckings Karl-May-Version tatsächlich in Buchform vor: "Die Steppe ruft" über das Leben und die Arbeit der Cowboys in den USA. Wilder Westen, Mustang, Rinderstampeade bei schlimmstem Gewitter mitten in der Prärie: Böckings 30. Buch bietet jede Menge Gesprächs- und Schreibstoff über den Versuch, eine Rinderherde im 19.

Jahrhundert vor den aufbegehrenden Indianern über Kansas in die Stadt Yankton in Nebraska zu treiben. Der Sohn von Binnenschiffern aus Homberg, der als Landarbeiter, Amateur-Rennreiter, Ausgrabungszeichner, Bauarbeiter, RP-Kolumnist und bei der Bundeswehr tätig war, ließ sich vom ehemaligen Verwalter des Indianer-Museums in Radebeul bei Dresden, Patty Frank, zu dem Stoff inspirieren, zumal er im Jahr 1945 mit 16 Jahren selbst einen echten Cowboy kennenlernte.

Damals zeigte er zwei amerikanischen Soldaten sein Indianeralbum "Karl May und der Wilde Westen" und erntete donnernden Applaus: "Ich Cowboy, Dallas, Texas", rief einer der Beiden begeistert. Wer sich jetzt eventuell anstecken lässt, die Buchdaten: Werner Böcking: "Die Steppe ruft", Shaker Media Aachen, 16,90 ™, ISBN 978-3-95631-414-8.

(hk)
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