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Xanten
Wertstoffhof: Quittung bei kostenpflichtiger Anlieferung

Xanten. Die Grünen fordern Einhaltung der Regeln ein.

In Italien muss für jeden Kaffee und jedes Glas Wasser auf der Piazza eine Quittung ausgestellt werden. Solche fiskalisch positiven Maßnahmen wünscht sich der Grünen-Politiker Ralf Gimpel auch für den Wertstoffhof Birten. Das Problem: In letzter Zeit würden dort grundsätzlich keine Quittungen ausgegeben, sondern erst auf Nachfrage, die aber sehr selten geschehe. "Um hier einem Missbrauch vorzubeugen, sollte dieser Zustand abgestellt werden", forderte er im Planungsausschuss.

Den Wertstoffhof betreibt das Unternehmen Schönmackers Umweltdienste im Auftrag der Stadt. Ein Teil der Abfälle und Wertstoffe können kostenfrei dort abgegeben werden. Dazu gehören für Privathaushalte Sperrgut und Schadstoffe in haushaltsüblichen Mengen. Für Folien, Styropor, Baustellenabfälle, Holz und Altreifen ist eine Gebühr zu entrichten. Gewerbetreibende Anlieferer müssen generell bezahlen. "Bei der Entgegennahme gebührenpflichtigen Abfalls durch Privathaushalte sowie bei gewerblichen Kunden erfolgt grundsätzlich verpflichtend eine Quittungsausgabe. Dies wurde auf Nachfrage durch Schönmackers bestätigt", nimmt die Stadt Stellung. Was wiederum Gimpel nicht nachvollziehen kann. Das sei unwahr, erklärte er. Erst jetzt wieder habe er selbst eine Quittung erst auf Nachfrage erhalten. Schönmackers selbst betonte gestern auf Anfrage: Am Wertstoffhof "wird für jede kostenpflichtige Anlieferung eine Quittung erstellt und ausgehändigt. Auf dem Wertstoffhof wird eine Registrierkasse betrieben, die für jede Einnahme eine entsprechende Quittung druckt."

Rückfragen seien möglich per Mail an info@schoenmackers.de oder bei der kostenlosen Service-Nummer 0800/17 47 474.

(pek)
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