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Xanten
Xanten begrüßt 120 Neubürger

Xanten. Als wiederbelebte Tradition hieß Bürgermeister Thomas Görtz die zugezogenen Xantener im Rathaus persönlich willkommen. Von Beate Wyglenda

Sie kommen aus dem Ruhrgebiet, Süddeutschland oder sogar Australien. In Xanten haben sie nun eine neue Heimat gefunden. Über 120 Neu-Xantener begrüßte Bürgermeister Thomas Görtz beim Neubürgerempfang am Sonntag im Rathaus. Mit einer Talkrunde verschiedener Vertreter aus Xanten, dem Filmbeitrag "Xanten erleben" sowie Informationsständen des Freizeit-Zentrums (FZX) und der Tourist-Information (TIX) erhielten die "Neuen" einen ersten Einblick in die Vorzüge der Domstadt.

Mit einer kurzen Anekdote begrüßte der Bürgermeister die Gäste. Als sich einst eine kleine Touristengruppe auf der Suche nach dem "Fürstenberger Hof" in der Stadt verirrte, fuhr er selbst mit einigen Bürgern die Herrschaften hinauf. Von so viel Gastfreundschaft in der Domstadt begeistert, entschied sich eine Familie sogleich auch für Xanten als Heimat. "Die Gastfreundschaft ist, was Xanten ausmacht", betonte Görtz nach dieser Geschichte. "Wir versuchen immer mit offenen Geist und vor allem offenen Herzen den Besuchern, die nach Xanten kommen, zu begegnen", ergänzte er. Auch er habe dies vor einigen Jahren erfahren, als er selbst mit seiner Familie nach Xanten zog. Die Aussage der Ur-Xantener, erst wenn sie wieder auf den Dom zusteuerten, ginge es ihnen wieder gut, habe er damals noch als Lokalpatriotismus belächelt, gestand Görtz. "Doch nun kann ich bestätigen: Wenn ich den Dom sehe, fühle ich mich daheim. In diesem Sinne willkommen zu Hause", fügte der Bürgermeister energisch hinzu.

In einer anschließenden Talkrunde unter Leitung von Radio-KW-Moderator Marc Torke zeigten Vertreter Xantens die Vorzüge der Stadt auf. Dr. Martin Müller etwa vom Landschaftverband Rheinland machte besonders Familien den Archäologischen Park (APX) schmackhaft.

Weitere Vorschläge in Sachen Freizeit zählten auch Andreas Franken vom FZX sowie Sabine van der List von der TIX auf. Sandra Bree von der Sozialstiftung Xanten ging derweil auf die Angebote der Jugendkulturwerkstatt sowie des Hauses der Begegnung ein. Und nachdem Dr. Thomas Brezinka von den Möglichkeiten an der Dom-Musikschule erzählte, bezeugten Serdest Erkan am Klavier und Emilia Wiedemann an der Querflöte sogleich die Qualität dergleichen.

"Gerade das Angebot der Musikschule klingt auch für uns interessant", bemerkte Janine Claaßen. Die junge Mutter ist dieses Jahr mit Ehemann Peter und dem zweijährigen Sohn Paul Ole aus Moers nach Xanten gezogen. "So einen Empfang hab ich bislang nirgends erlebt", sagte sie. "Er ist aber sehr gelungen. Man bekommt viele Tipps und die Atmosphäre ist locker", so die Neu-bürgerin.

Quelle: RP
 
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