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Xanten
Xanten begrüßt seine Neubürger

Xanten. Viel Infos, aber auch Musik und Spaß beim Empfang im Rathaus.

Auf Einladung von Bürgermeister Görtz hatten sich 130 Neu-Xantener für den Neubürgerempfang angemeldet. Der Verwaltungschef begrüßte besonders Thea Kosch, mit ihren 18 Monaten die jüngste, und Elisabeth Heckmann, mit 92 Jahren die älteste Neubürgerin beim Empfang. Die kleine Thea ist mit ihrer Familie aus Münster hergezogen, Elisabeth Heckmann hat es aus Kamp-Lintfort in die Nähe ihrer Tochter gezogen.

Neben Infoständen von der Touristinformation und vom FZX präsentierte sich noch der Städtepartnerschaftsverein Xanten. Die XCV-Kindertanzgarde sorgte gleich zu Beginn für ein farbenfrohes Bild. In lockerer Atmosphäre moderierte der Journalist Marc Torke, selber Xantener Bürger, eine Talkrunde aus Vertretern vom Landschaftsverband Rheinland, Freizeitzentrum Xanten, Siegfriedmuseum, von der Sozialstiftung und der Dommusikschule. Xantens Ur-Gestein Helmut Sommer, langjähriger Küster im Dom, begrüßte die "Neuen" mit niederrheinischem Humor in seiner Nachtwächtermontur mit Lanze und Laterne. Dr. Martin Müller lud zum Besuch des Archäologischen Parks und Römermuseums ein.

Andreas Franken informierte über das Freizeitzentrum Xanten. Anke Lyttwin berichtete vom Siegfriedmuseum. Sandra Bree als Vorstandsmitglied der Sozialstiftung informierte über die Jugendkulturwerkstatt und das Haus der Begegnung, beides Einrichtungen der Stiftung. Valerie Petit stellte die Angebote der Dommusikschule vor.

Die achtjährige Victoria Peters nahm am Flügel Platz und spielte die Invention F-Dur von Johann Sebastian Bach. Sie hatte mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei der DMX und bereitet sich derzeit auf die Teilnahme beim Musikwettbewerb "Jugend musiziert" vor.

Einige Gäste waren sichtlich irritiert, als plötzlich eine Dame lautstark in den Saal hineinplatzte und wissen wollte: "Watt is denn hier los?" Wie sich kurz darauf herausstellte, hatte der Bürgermeister die inzwischen als Kabarettistin weit über Xantens Grenzen hinaus bekannt gewordene Lüttingerin Ingrid Kühne als Überraschungsgast engagiert. "De Frau Kühne" nahm wie immer kein Blatt vor den Mund, nahm sich selbst auf die Schüppe. Als ihre Botschafterin spendete sie ihr Honorar an die Hermann-van-Veen-Stiftung.

Quelle: RP
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