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Xanten
Xanten lässt Risiko bei Starkregen untersuchen

Xanten. Die Unwetter von Ende Mai und Juni sind, auch wenn die Schäden inzwischen beseitigt sind, nicht vergessen. Künftig werden vermehrt solche plötzlich auftretenden Starkregenereignisse auftreten, befürchten die Experten.

Um aber besser auf solche Naturkatastrophen vorbereitet zu sein, plant die Stadt Xanten für die kommenden zwei Jahre präventive Maßnahmen. Erste Verbesserungen hat es am Pumpwerk an der Bahnhofsstraße in Xanten, an der Salmstraße in Lüttingen oder an der Scholtenstraße in Wardt gegeben.

Doch das alleine reicht nicht, um künftig überflutete Keller und Straßen zu verhindern. Nun wird ein Fachmann eine Gefährdungs- und Risikoanalyse erstellen und Kapazitäten, Transportzeiten und -umfang des Kanalsystemes ermitteln. Seine Simulation liefert Daten und Handlungsoptionen für gefährdete Flächen und Stellen im Stadtgebiet, an denen sich bei Starkregenereignissen stauen könnte. Die Ergebnisse der rund 50.000 Euro teuren Analyse werden im ersten Halbjahr 2017 erwartet.

(pek)
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