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Xanten
Xanten schafft es in die Tagesthemen

Xanten: Xanten schafft es in die Tagesthemen
Xanten im Bild: Wettermann Karsten und die ARD-Regenkarte. FOTO: Screenshot
Xanten. Xanten hat's in die Tagesthemen geschafft. Nicht mit der Auszeichnung als Luftkurort, sondern mit Regenmassen.

Am späten Mittwochabend drang's in die Wohnzimmer der Republik. 49 Liter Wasser je Quadratmeter, so Wettermann Karsten Schwanke, seien in der Stadt am Niederrhein tagsüber vom Himmel gefallen. Damit hatte Xanten bei der Regenmenge den Vogel abgeschossen, nur übertroffen weit im Osten von Grambow, das auf insgesamt 52 Liter pro Quadratmeter kam.

Beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen war zwar gestern von nur 42 Litern für Xanten die Rede, die von vorgestern 8 bis gestern 8 Uhr gefallen seien - Kleve und Walbeck waren mit nur 32 Litern je Quadratmeter dabei. 40 Liter Wasser pro Quadratmeter wurden allein in den sechs Stunden zwischen 8 und 14 Uhr gemessen. Schon das sei "eine richtige Hausnummer", sagt DWD-Mann Thomas Kesseler-Lauterkorn auf Anfrage. Xanten sei eine Art Zentrum im "relativ markanten Niederschlagsgebiet mit seiner West-Ost-Zugbahn" gewesen. Hier, so Kesseler-Lauterkorn, seien in wenigen Stunden fast zwei Drittel der Regenmenge hinunter gekommen, die es im ganzen Juli im langjährigen Mittel schüttet: 68 Liter nämlich.

Und so kommt Xanten ins Bild - kurz vorm Abspann und der Reportage über die G 20-Randale in Hamburg. Regengüsse sind besser fürs Image als brennende Autos.

(hk/bp)
 
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