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Xanten
Xantener Teilnehmer sind von den Eurofesten in Geel begeistert

Xanten: Xantener Teilnehmer sind von den Eurofesten in Geel begeistert
Beim Spiel ohne Grenzen war die Xantener Delegation zwar nicht so erfolgreich. Dennoch war die Fahrt nach Geel rundum gelungen. FOTO: scholten
Xanten. Alle fünf Jahre finden in Xantens flämischer Partnerstadt Geel die mehrtägigen Eurofeste statt. Die Geeler laden dazu internationale Gäste ein, auch Teilnehmer aus Xanten. Im Mittelpunkt steht der europäische Gedanke der Völkerverständigung.

Die Organisation der Feste beeindruckte die Xantener. "Die großzügige Rundumversorgung aller Gäste und die private Unterbringung von mehr als 250 Teilnehmern ist überwältigend", sagt Tanko Scholten, Sprecher des Städtepartnerschaftsvereins für die Abteilung Geel. Auch die anderen knapp 50 Niederrheiner zeigten sich beeindruckt.

Schon der Auftakt am ersten Abend mit dem Zusammentreffen aller Gruppen half, jegliche Unterschiede zu überbrücken. "Für das Grillbüffet stand man zwar in einer Schlange aber sofort zwischen fröhlichen Italienern, da war der erste Kontakt schon da", erzählt Carolin Schwartz, die zum ersten Mal in Geel dabei war. Die Gastgeber luden anschließend zum Tanzen und verstanden es, Hunderte von Gästen zum Mitmachen zu bewegen. Das war der Startschuss für vier gelungene europäische Festtage.

Der zweite Tag war dem "Spiel ohne Grenzen" gewidmet, bei dem in insgesamt acht Spielen Geschicklichkeit, Tempo und Teamgeist gefragt waren. Die Xantener Mannschaft schlug sich tapfer und konnte am Abend stolz einen schönen Pokal in die belgische Luft heben. Am Abend und an den folgenden Tagen war Geels Innenstadt geprägt von einem internationalen Spezialitätenmarkt mit Köstlichkeiten und Vorführungen unterschiedlichster Art auf mehreren Bühnen.

Während die Österreicher das Publikum mit Schuhplattlern begeisterten, sang eine Italienerin OpernArien. Portugiesen, Spanier und Rumänen tanzten zu Volksweisen und Silvia Thon, die bekannte Xantener Sängerin, zog das Publikum auf der Hauptbühne mit Musical-Weisen in ihren Bann. Die Abende waren allerdings den Gastgebern vorbehalten, die den Marktplatz von populären Bands mit beeindruckenden Shows bespielen ließen.

Der abschließende Sonntag stand im Zeichen von Kirche und Staat. Nach dem Gottesdienst in der Geeler Hauptkirche hatte das Rathaus zum Empfang eingeladen. Dort überreichten die Xantener als Gastgeschenk die Replik eines römischen Schwertes (Gladius). Clive Bridger-Kraus erläuterte die damit verbundenen friedlichen Absichten mit einem Hinweis auf die gemeinsame Verbindung über die DimpnaLegende. Am Abend hieß es Abschied nehmen. Voller schöner Erinnerungen und mit vielen neuen Kontakten war der Tenor der nächtlichen Heimfahrt deutlich: "Das war toll. Wir kommen wieder."

Quelle: RP
 
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