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Sonsbeck
Zahl der Wohnungseinbrüche in Sonsbeck rückläufig

Sonsbeck. Landrat Ansgar Müller war als Chef der Polizei zum "Sicherheitsgespräch" im Rathaus. Der Wachposten bleibt.

Zu einem "Sicherheitsgespräch" haben sich Landrat Dr. Ansgar Müller, Bürgermeister Heiko Schmidt, Ordnungsamtsleiter Markus Janßen, Leitender Polizeidirektor Utz Schmidt sowie der kommissarische Leiter der Polizeiwache Xanten, Harald Fehlemann im Sonsbecker Rathaus getroffen. Ein Themenschwerpunkt war die Kriminalitätsentwicklung.

Die Zahl der Delikte in der Gemeinde ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringfügig gesunken. Die höchsten Fallzahlen liegen im Bereich der Straßenkriminalität (71 Fälle), die niedrigsten im Bereich der Gewaltkriminalität (5 Fälle). Davon wurden die meisten aufgeklärt, hieß es hinterher.

Bei den Wohnungseinbruchsdiebstählen sei in Sonsbeck gegen den Landestrend kein wesentlicher Anstieg zu erkennen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind etwa zehn Prozent weniger Einbrüche bekannt geworden. In dem Zusammenhang wies Landrat Dr. Müller darauf hin, dass Einbrüche bereits durch wenig technische Sicherungen der Häuser verhindert werden können. Über Möglichkeiten der technischen Sicherungen informiert das Kriminalkommissariat Vorbeugung. Auch ein gutes Nachbarschaftsverhältnis könne dazu beitragen, dass potenzielle Täter nach Wohnungs- und Kfz-Einbrüchen früh entdeckt werden können. Daher sei es wichtig, verdächtige Beobachtungen sofort über den Polizei-Notruf 110 zu melden.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Entwicklung der Verkehrsunfälle in der Gemeinde. Bei einem Anstieg der Verkehrsunfälle auf Sonsbecks Straßen (von 187 auf 203) liegen die Personenschäden auf Vorjahresniveau. Die Anzahl der Verunglückten stieg von 25 auf 27 an. Es ereignete sich jedoch kein Verkehrsunfall, an dem ein Kind aktiv beteiligt war. Auch die Unfälle mit Senioren gingen zurück. Die Anzahl der verunglückten Fußgänger blieb ebenfalls konstant niedrig. Trotz der unauffälligen Entwicklung der Unfallzahlen bat Bürgermeister Schmidt vor allem um regelmäßige Kontrollen an den Straßen in den drei Ortsteilen, wo es häufig Bürgerbeschwerden gebe.

Die Beteiligten thematisierten auch die Lage in den Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünften. In Sonsbeck existieren zurzeit 17 kommunale Unterkünfte, die mit 175 Personen belegt sind. Bisher gab es keine Auffälligkeiten.

Alle Beteiligten begrüßten den Austausch und hoben die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kommune und Kreispolizeibehörde als wesentlichen Baustein für die Sicherheit in Sonsbeck hervor. In diesem Zusammenhang bestätigte Landrat Müller, dass der Polizeiposten in Sonsbeck im vollen Umfang erhalten bleibt.

Der Landrat führt regelmäßig Sicherheitsgespräche in allen Kommunen des Kreises mit den jeweiligen Verantwortungsträgern.

Quelle: RP
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