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Xanten
Zwei Kenianer zu Besuch in Xanten

Xanten: Zwei Kenianer zu Besuch in Xanten
... wie ihr Landsmann Luca. Bis auf die Kälte finden sie es "cool". FOTO: Fischer Armin
Xanten. Luca und Charity stellen am Stiftsgymnasium Projekt ,Stiftung Welt:Klasse' vor. Von Michael Elsing

Seit etwas mehr als einem Monat sind Jona, Aneke, Gina und Mats wieder zurück in Deutschland. Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Stiftsgymnasium waren vier Wochen lang Teil des Projekts "Stiftung Welt:Klasse" gewesen, an dem das Gymnasium nun schon seit mehreren Jahren teilnimmt. Gestern berichtete das Quartett von seinen Erfahrungen seiner Reise nach Kenia.

Aber die vier waren nicht allein vor die Schüler der neunten Klasse getreten, um das Ende 2006 vom damaligen Wirtschaftsstudenten Matti Spiecker gestartete Projekt vorzustellen. In Luca und Charity waren zwei kenianische Guides ans Stiftsgymnasium gekommen. Sie befinden sich aktuell erstmals in Europa und erzählten nicht nur über das Projekt, sondern auch über ihr Leben in dem ostafrikanischen Staat.

Von der abwechslungsreichen Natur, den Lebensbedingungen in ihrem Dorf sowie dem Anbau von Macadamia-Bäumen, aus dem die Macadamia-Nüsse gewonnen werden, was auch Teil des Projektes ist. Und selbstverständlich stellten sich die beiden Afrikaner auch den vielen Fragen der Neuntklässler, die eventuell selbst bald in den Genuss kommen, Kenia zu besuchen.

Lehrerin Dagmar Roters, die das Projekt seit vielen Jahren betreut, berichtet nicht ohne Stolz, dass das Xantener Gymnasium zu den Pionieren der "Stiftung Welt:Klasse" gehört. "Wir waren das erste Team, das damals nach Kenia gegangen ist. Heute sind es neben uns noch neun weitere Schulen in Deutschland, die an dem Projekt teilnehmen", sagt sie. Damals waren die vier Xantener Schüler die ersten weißen Menschen, die die Bewohner des Dorfes am Fuß des Mount Kenya, mit knapp 5200 Metern das zweithöchste Bergmassiv des Kontinents, zu sehen bekamen. Das Programm, das die Schüler dort erwartet, ist vielfältig. Neben einem Trip in die Hauptstadt Nairobi gehören Deutsch-Unterricht an einer Schule, der Besuch einer Kaffee- und Teefabrik, eine Safari sowie ein Interview mit einem Bauern auch die Mitarbeit beim Pflanzen von Macadamia-Bäumen dazu.

Jona, Aneke, Gina und Mats haben viele wertvolle Erfahrungen in Kenia gesammelt. "Das stellen wir immer wieder fest, dass der Aufenthalt dort nachhaltige Wirkungen bei den Schülern hinterlässt. Viele von ihnen engagieren sich anschließend weiter oder wählen Studiengänge, die mit dieser Thematik zu tun haben", erzählt Dagmar Roters.

Quelle: RP
 
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