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Mönchengladbach
Syrischer Student läuft mit Messer durch Rheydt

Mönchengladbach. Es ist nur ein kurzes, aber bedrohlich wirkendes Video, das im sozialen Netzwerk Facebook kursiert: Da läuft ein Mann über die Hubertusstraße in Rheydt, ein Küchenmesser mit langer Klinge in der Hand. Autos fahren vorbei, im Hintergrund steht ein Krankenwagen mit eingeschaltetem Warnlicht. Was Passanten mit einer terroristischen Tat in Verbindung brachten, erwies sich am späten Freitagabend als ein Streit unter zwei in Mönchengladbach lebenden Studenten syrischer Herkunft.

Es ging um Geld: Dabei fügte ein 23-Jähriger seinem 20-jährigen Landsmann eine mehrere Zentimeter lange Schnittwunde auf der Wange zu. "Es gibt keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund. Das war ein Streit, der eskalierte und eine gefährliche Körperverletzung zur Folge hatte", sagte der Sprecher der Mönchengladbacher Polizei. Der Täter wurde wenig später im Studentenwohnheim festgenommen. Bei der Durchsuchung seines Wohnraums fanden Polizisten das Messer. Das Opfer konnte nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus verlassen.

(web)
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