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Düsseldorf
Temperatursturz um zehn Grad zum Wochenbeginn

Düsseldorf. Das Hoch "Gerd" hat Deutschland am Wochenende eine Hitzewelle beschert wie seit Jahrzehnten nicht in den letzten Augusttagen. "Das war schon sehr ungewöhnlich", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). In Nordrhein-Westfalen gab es in den vergangenen 80 Jahren Ende August keine vergleichbare Periode von fünf heißen Tagen. Auch 2001, 1964, 1944 und 1942 seien im letzten Drittel des Augusts drei bis vier heiße Tage verzeichnet worden. Allerdings nicht fünf Tage in Folge wie in diesem Jahr. Ein heißer Tag hat mindestens 30 Grad Lufttemperatur. Mit 37,9 Grad war am Samstag in Saarbrücken-Burbach der bislang heißeste Tag des Jahres in Deutschland gemessen worden.

Doch bereits für heute erwarten die Wetterforscher einen Temperatursturz: Fast überall in Deutschland gehen mit Beginn der neuen Woche die Temperaturen schlagartig um acht bis zehn Grad zurück. Bereits am Wochenende kam es in NRW in mehreren Regionen zu Gewittern. Am frühen Sonntagmorgen war ein heftiges Gewitter über Kleve und die Nachbargemeinden gezogen. Bei Starkregen und schweren Böen stürzten auch Bäume um. Die Feuerwehr in Mönchengladbach meldete vollgelaufene Keller und zum Teil unpassierbare Straßen aufgrund des starken Regens. Am Samstag war in Köln das Festival "jeck im Sunnesching" wegen einer Unwetterwarnung abgebrochen worden. Wie der Veranstalter erklärte, habe eine Unwetterwarnung der Stufe Rot vorgelegen - die bedeutet unter anderem Gewitter mit Stark-regen, Hagel und Sturmböen bis Stärke 9.

Auch gestern knallte es über NRW: Ein Unwetterband zog von der Eifel über das Ruhrgebiet bis ins Tecklenburger Land. In der Region Bonn ging am Nachmittag Starkregen runter. Anwohner schilderten Hagelkörnern "so groß wie eine Ein-Euro-Münze".

Quelle: RP
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