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Kaarst
Trafo-Transport sorgt für Staus

Kaarst. Die 472 Tonnen schweren Geräte mussten mehrfach umgeladen werden.

Auf seiner Reise in den niedersächsischen Ort Dörpen durchquert seit vergangenem Donnerstag ein Schwertransport mit zwei 472 Tonnen schweren Strom-Transformatoren die Region. Die Trafos sind in der Nacht in Meerbusch angekommen. In Kaarst und Umgebung kam es durch aufwendige Umlade-Aktionen zu langen Staus im Berufsverkehr, weil die Landstraße in Höhe des Kaarster Sees bis zum heutigen Donnerstagmorgen gesperrt werden musste.

Zwar sollte die Strecke bereits am Montagabend wieder freigegeben werden. Am Wochenende führten Probleme mit der Lastenverteilung jedoch zu Verzögerungen. Auf der L 390 blockierte eine überdimensionale Hydraulikbühne die gesamte Fahrbahn. Mit Hilfe des Geräts wurden die zwei Strom-Trafos von einem 108 Meter langen Spezial-Wagen auf ein kürzeres Gespann umgeladen. Die Verladung auf den Spezial-Wagen war wegen der Überquerung mehrerer Brücken notwendig geworden. Von Meerbusch aus führt die Reise jetzt im Schritttempo weiter nach Düsseldorf-Lörick, wo der XXL-Transport einen Deich überqueren soll, ehe die schwere Last auf ein Ponton-Boot verladen wird. Die Geräte (jeweils so schwer wie 78 Elefanten) haben noch eine Strecke von rund 640 Kilometern vor sich; der größte Teil soll auf dem Wasser zurückgelegt werden. Die Route führt über den Rhein, durch Holland und schließlich über die Ems.

(cka)
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