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Mönchengladbach
Veilchendienstagszug: Narren trotzen dem Regen

Rückblick auf den Veilchendienstagszug
Mönchengladbach. 275.000 säumten den Zugweg, 2015 waren es 400.000. Von Inge Schnettler

Der Starkregen hörte kurz vor dem Start des Veilchendienstagszugs auf. In den folgenden närrischen Stunden wechselten sich trockene Abschnitte mit Nieselregen ab. Die aktiven Narren ließen sich den Spaß nicht verderben. 4039 Karnevalisten aus 32 Gesellschaften des Mönchengladbacher Karnevalsverbands, 37 Fremdgruppen, 73 Festwagen, 80 Traktoren, 33 Bagagewagen, 60 Fußgruppen, 25 Tanz- und Funkengarden, 32 Musikkapellen, vier Reitergruppen und drei Kutschen zogen durch die Stadt. Die sechs Kilometer lange Strecke säumten 275.000 Besucher - deutlich weniger als im vergangenen Jahr. Da waren es - bei wesentlich besserem Wetter - etwa 400.000 gewesen. Das Motto lautete in dieser Session "M'r donnt wat m'r könne". Das nahmen die Narren kreativ mit vielen guten Kostümen und Wagengestaltungen auf.

Sie können viel, die Gladbacher: Sie können die Stadt erblühen lassen und sauber machen, sie können "lache" und "feste fiere", sie können die Puppen tanzen lassen, super Hotdogs grillen, süße Törtchen kreieren und Mäuse mit Käse ködern. Schönes Wetter machen können sie nicht, wenngleich das eine Fußgruppe doch tatsächlich behauptete. Na ja, es hätte alles viel schlimmer kommen können.

Prinz Michael II. und Prinzessin Niersia Monika sowie das Kinderprinzenpaar Anna Leonie I. und Philipp I. nahmen vom Prinzen-Wagen aus die Huldigungen ihrer närrischen Untertanen entgegen. Das schöne Ende einer kurzen Session.

Quelle: RP
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