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Düsseldorf
Videoüberwachungin sieben weiteren NRW-Städten?

Düsseldorf. Als Reaktion auf die Silvesternacht könnte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) in mindestens sieben weiteren Städten Kameras zur Videoüberwachung an kriminellen Brennpunkten installieren lassen. Einem internen Papier zufolge würde dies Sinn machen in Köln (Hauptbahnhof, Domplatte, Ringe), Duisburg ("Pollmann-Eck", Duisburg-Marxloh, Weseler Straße/Kaiser-Wilhelm-Straße/Kaiser-Friedrich-Straße), Dortmund (Hauptbahnhof Gelsenkirchen, Busbahnhof, Bahnhof), Essen (Nordviertel, insbesondere Rheinischer Platz), Aachen (oberer Bereich der Pontstraße) und Bochum ("Bermuda-Dreieck").

Ob es dort tatsächlich zum Einsatz von Videokameras kommt, ist aber nicht entschieden. Eigentlich wollte das Kabinett in diesem Zusammenhang am Dienstag einen Nachtragshaushalt durchwinken. Nach Informationen unserer Redaktion meldeten aber auch andere Ressorts überraschend hohen Bedarf an. Deshalb wird sich das Kabinett damit am Dienstag erneut beschäftigen.

(kib/tor)
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