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Wir nehmen Sie mit auf eine Landpartie

Morgen startet unsere Serie "Rheinische Landpartie": In acht Wochen geben wir 32 Tipps für Ausflüge in der Region. Besuchen Sie mit uns wilde Täler, spazieren Sie durch Wälder, Heide und zu historischen Orten. Nehmen Sie sich die Zeit - kommen Sie mit uns aufs Land!

Lama-Wandern im Naturpark Schwalm-Nette
Mit Pablo, Gomez und Sascha macht ein Spaziergang durch den Wald gleich noch mehr Spaß. Die drei Lamas sind friedliche Tiere und würden Menschen nie angreifen. Doch nicht nur die Tiere machen die Tour zu einem besonderen Erlebnis. Der Naturpark Schwalm-Nette an der niederländischen Grenze bietet ein einzigartiges Naturerlebnis. Denn durch die Verschiebung der Erdplatten und durch Eiszeiten hat sich eine außergewöhnliche Terrassen-Landschaft geformt, durch die sich die Wanderwege schlängeln. Angst, angespuckt zu werden? Das muss nicht sein. Denn Lamas spucken in der Regel keine Menschen an, nur ihre Artgenossen.

Mit dem Kajak über die Erft
Die Erft verspricht Kajakspaß auch für Ungeübte. Trotzdem stellt sich Anfängern im Lauf der Fahrt die bange Frage: Schaff' ich das? Aussteigen geht allerdings nicht: Die Ufer sind Naturschutzgebiet. Und daher begegnet den fleißigen Paddlern auch nicht viel. Nur hier und da mal eine Brücke, ein Angler, der freundlich winkt, und vielleicht – wenn man Glück hat – auch Schwäne mit ihrem Nachwuchs.

Unter Geiern und Adlern in Hellenthal
Im Park gibt es rund 240 Adler, Geier, Eulen, Uhus, Bussarde und Falken sowie weitere 600 Tiere im Wildgehege. Hirsche, Wildschweine und Schafe sind darunter, aber auch Alpakas, Kängurus, Waschbären und zahlreiche mehr. Viele Tiere – also die ungefährlichen – können in dem 75 Hektar großen Park in der Eifel auch gestreichelt und gefüttert werden. Hauptattraktion sind aber die Greifvögel. Mutige unter den Besuchern dürfen auch schon mal selbst einen der knapp fünf Kilo schweren Weißkopfadler auf den Arm nehmen oder aus näherer Entfernung anfliegen lassen. In den Sommerferien gibt es auch Führungen zu Fuß durch den gesamten Park.

Auf eine Tasse Tee im Theetuin
Das Teehaus liegt mitten in einem Naturschutzgebiet, dem Millinger Waard. Das rund 700 Hektar große Gebiet wurde bis 1990 landwirtschaftlich genutzt, seither aber wieder sukzessive in den Urzustand zurückgeführt. Idee war es, ein Areal zu schaffen, auf dem Pflanzen und Tiere sich ungestört ausbreiten können. Wer hier zu Besuch ist, wird automatisch viel ruhiger, kann abschalten und sich vollends entspannen.

Kaffeetafel im Tal der Wupper
Nach dem Aufstieg zum Rüden im Tal der Wupper zwischen Solingen, Remscheid und Opladen lädt die Gaststätte "Rüdenstein" im Ortsteil Obenrüden zur Einkehr ein. Dort kann man sich zwischen dem Fachwerk-Ensemble und dem Fluss auf der großen Wiese sitzen, Waffeln mit oder ohne Kirschen und Milchreis oder gleich eine Bergische Kaffeetafel verzehren. Und man kann dabei in die Sonne blinzeln. Auf die Kinder wartet ein Piratenschiff.

Zu Gast beim Alten von Rhöndorf
Das Siebengebirge kannte Konrad Adenauer schon aus Kindertagen, oft fuhr der Vater mit dem Sohn am Wochenende für Wanderungen ins Siebengebirge. Auch später – als Kanzler – büxte er den Sicherheitskräften manchmal aus, um alleine durch die Natur zu streifen. Heute ist Adenauers Haus in Bad Honnef-Rhöndorf eine Gedenkstätte. In dieser Folge verraten wir, wann Adenauer schon mal ganze Eier über den Tisch spuckte.

Quelle: RP
 
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