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Krefeld
Wirbelwind verwüstet Flohmarkt in Krefeld

Krefeld. Eine Schneise der Verwüstung hat am späten Samstagnachmittag ein Wirbelwind (Fachbegriff: Staubteufel) über den Sprödental-Flohmarkt gezogen. Stände kippten um, ein großer Pkw-Anhänger wurde in die Luft gehoben. Nach ersten Erkenntnissen wurde eine Person von dem Anhänger erfasst, aber nur leicht verletzt. Augenzeugen berichten, dass sich die Zeltplanen bis zu 30 Meter hoch durch die Luft hoben. Sie blieben teilweise in den umstehenden Bäumen hängen. Auch die Feuerwehr war im Einsatz.

Der Staubteufel fegte am Samstag gegen 16 Uhr über den Sprödentalplatz. Er bewegte sich parallel zur Sprödentalstraße über den Sprödentalplatz in Richtung Uerdinger Straße. Einige Gegenstände - darunter ein Zelt mit Gestänge - mussten von der Feuerwehr aus Baumkronen an der Sprödentalstraße geholt werden.

Ahmad el Rayes gehörte zu den Hauptbetroffenen des Wirbelwinds. Sein Anhänger wurde schwer beschädigt, seine Tochter verletzt. "Gott sei Dank ist niemandem etwas Ernstes passiert. Wenn jemand direkt neben dem Hänger gestanden hätte, weiß ich nicht, was geschehen wäre", sagte er.

Die Spur der Verwüstung war eng begrenzt; Menschen am anderen Ende des Platzes bekamen von dem Vorfall nichts mit. Auch Jörg Barth hatte Glück: Sein Stand liegt keine fünf Meter neben dem Hänger von el Rayes und blieb unversehrt. "Wir sind durch Schreie aufmerksam geworden", berichtet er, "einige haben sich sofort ins Auto geflüchtet, andere wollten ihre Sachen festhalten, aber da hatte man keine Chance."

(cpu/vo)
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