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Düsseldorf/Krefeld
Zirkus scheitert mit Klage gegen Tierschutz-Demo

Düsseldorf/Krefeld. Im Streit zwischen Tierschützern und dem Circus Probst hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht gestern eine Klage gegen das Land NRW abgewiesen. Die Zirkusbetreiber hatten mit der Klage erreichen wollen, dass das Land Nordrhein-Westfalen eine Dauerdemonstration der Tierschützer vor dem Zirkus untersagt. Der Zirkus, der Wildtiere im Programm hat und in seinem "rollenden Zoo" unter anderem Tiger, Zebras und Kamele zeigt, fühlte sich zuletzt in Krefeld von Tierschützern um Aktivistin Adrienne Kneis gestört.

Die demonstrierten gegen die Wildtier-Schauen, fordern ein Verbot von Wildtieren im Zirkus. Das Recht zur Demo vor dem Zelt hatten sie sich 2015 per einstweiliger Anordnung des Verwaltungsgerichts erkämpft. Weil sich die Demonstranten 15 Meter von der Zirkuskasse entfernt aufgestellt hatten und auch sonst alle Auflagen einhielten, sah das Gericht gestern keinen Anlass für ein Verbot und wies die Klage des Zirkusbetreibers ab.

(sg)
 
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