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Viersen
Züge ziehen mit 27 Tagen Verspätung

Viersen. In Viersen und Dortmund verzichteten viele Zugbesucher aufs Kostüm.

Am Straßenrand gab es kaum noch einen freien Platz, als gestern um 13.11 Uhr der Süchtelner Karnevalszug startete. Tausende waren in den Viersener Stadtteil gekommen. Trotz der vielen Besucher blieb es aber nach Polizeiangaben bis zum Schluss ruhig. "Der Zug war für uns heute das i-Tüpfelchen unserer Regentenzeit", sagten Prinz Uwe III. (Holzke) und seine Prinzessin Marion I.

Mit 27 Tagen Verspätung haben die Jecken außer in Viersen zum Beispiel auch in Dortmund, Ahlen und Euskirchen die ausgefallenen Rosenmontagszüge nachgeholt. Ein Sturm hatte die Umzüge am 8. Februar verhindert. Der Zuspruch der Karnevalisten war deutlich geringer als gewohnt. Wie in Dortmund standen auch in Viersen viele Besucher des Zuges auch ohne Kostüm am Straßenrand. Dafür aber wurde mehr Wurfmaterial als sonst verteilt: Unter anderem zog in Süchteln auch das Krefeld-Verberger Kinderprinzenpaar Philipp I. und Mia I. mit. Nach eigenen Angaben wollten sie nun "das viele Popcorn unters Volk bringen, das wir sonst beim ausgefallenen Rosenmontagszug in Krefeld geworfen hätten".

Am nächsten Sonntag holen zum Beispiel die Düsseldorfer Karnevalisten den Rosenmontagszug nach.

(off/RP)
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