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Los Angeles
29-Jähriger stirbt bei Foto-Jagd auf Justin Bieber
Los Angeles. Er wollte ein Foto von Teeniestar Justin Bieber und seinem weißen Ferrari in Los Angeles machen und kam dabei auf tragische Weise ums Leben. Der 29-jährige Paparazzo soll bei der Jagd auf gute Bilder von Biebers Sportwagen von einem anderen Fahrzeug erfasst worden sein, wie die Zeitung "Los Angeles Times" auf ihrer Website berichtete. Beim Überqueren der vielbefahrenen Straße Sepulveda Boulevard in der Nähe des Getty Centers sei der Fotograf nach seinem Schnappschuss von einem anderen Auto angefahren worden und später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen gestorben.

Dem Fahrer des Unfallwagens droht offenbar keine Strafe. Er wurde zwar von der Polizei vernommen, bislang aber nicht in Gewahrsam genommen.

Bieber selbst saß zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in seinem Ferrari. Laut der Promi-Website TMZ waren am Dienstagabend gegen 18 Uhr (Ortstzeit) zwei seiner Freunde mit dem Wagen unterwegs gewesen. hieß es. Bieber bestätigte das später. "Auch wenn ich nicht vor Ort und auch nicht direkt in diesen tragischen Unfall involviert war, sind meine Gedanken und Gebete bei der Familie des Opfers", zitierten US-Medien aus einer Mitteilung des Sängers. "Hoffentlich wird diese Tragödie zu einer sinnvollen Rechtsprechung führen und zu anderen notwendigen Schritten, die das Leben und die Sicherheit von Prominenten, Polizisten, unschuldigen Zuschauern und den Fotografen selbst schützen."

Mehrere Paparazzi haben dem Bericht zufolge in den vergangenen Wochen das Fahrverhalten des 18-Jährigen ausgekundschaftet. Erst kürzlich kam es zu einer wilden Verfolgungsjagd. Die Polizei stoppte den kanadischen Sänger in seinem Sportwagen. Wegen seines rücksichtslosen Fahrstils musste der 18-Jährige eine Geldstrafe zahlen. Seitdem machten die Paparazzi mehrmals Fotojagd auf Bieber.

Quelle: dpa
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