Schwerster Schneesturm seit 1913 in Denver: Acht Tote bei Unwettern in den USA
zuletzt aktualisiert: 20.03.2003 - 18:24Denver (rpo). Bei schweren Unwettern in den USA sind bislang mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. In Denver hat der schwerste Blizzard seit 1913 das öffentliche Leben lahmgelegt; über den Bundesstaat Georgia fegt ein Tornado.
Denver im Bundesstaat Colorado liegt unter einer 75 Zentimeter dicken Schneedecke. Der Flughafen wurde geschlossen, mindestens 3.700 Reisende mussten dort die Nacht verbringen. Auf den verschneiten Straßen des Nachbarstaats Wyoming kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Bei einem Tornado im US-Staat Georgia kamen unterdessen mindestens sechs Menschen ums Leben. Eine weitere Person wurde nach Polizeiangaben am Donnerstag noch vermisst.
Der Tornado fegte im frühen Morgengrauen durch eine ländliche Region im Südwesten Georgias und zerstörte mehrere Häuser. Die Opfer lebten zum Teil in Wohnmobilen. 25 Personen wurden in Krankenhäuser eingeliefert, mit weiteren Verletzten wurde gerechnet.
Der Blizzard in Wyoming und Colorado begann am Montag, in den Bergen fielen dort sogar über zwei Meter Schnee. Die Nationalgarde rückte aus, um Autofahrern zu helfen, deren Fahrzeuge liegen geblieben waren. Drei Bundesstraßen wurden gesperrt, so dass einzelne Orte nicht mehr mit dem Auto zu erreichen waren. Alle Motels waren überfüllt, Hunderte Lastwagenfahrer verbrachten die Nacht in ihren Wagen. Das Glasfaserdach des Internationalen Flughafens in Denver hielt den schweren Schneemassen nicht stand: In der Nacht wurde ein Riss über dem Hauptterminal entdeckt, die gestrandeten Reisenden mussten in eine andere Halle umziehen.
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