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London
Neue Liebe für Prinz Harry

London. Der britische Thronfolger soll wieder vergeben sein. Seine Auserwählte ist die US-Schauspielerin Meghan Markle. Doch eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht. Die Gerüchteküche brodelt. Von Jochen Wittmann

Noch ist es nicht offiziell. Noch gibt es weder eine Stellungnahme des Kensington-Palasts oder gar Fotos von einem gemeinsamen Auftritt in der Öffentlichkeit. Doch die Fangemeinde ist sich ziemlich sicher: Prinz Harry, die Nummer fünf der britischen Thronfolge, hat eine neue Freundin. Schon seit einem guten halben Jahr soll der Monarch der US-amerikanischen Schauspielerin Meghan Markle den Hof machen.

Die britischen Boulevardblätter sind angesichts der royalen Romanze ganz aus dem Häuschen. "Die beiden sind total ineinander verliebt", zitierte der "Mirror" einen ungenannt bleibenden Vertrauten von Harry. "Sie sind Anfang Juli mit Freunden zusammen in London ausgegangen und haben sich danach alleine bei zwei Verabredungen getroffen, wo Harry ihr Herz im Sturm erobert hat." Es soll sich um mehr als nur ein kurzes Liebesabenteuer handeln. "Das ist das wahre Paket", so der Insider. Manche Briten hören da schon die Hochzeitsglocken läuten.

Begonnen haben soll die Romanze schon im Mai, als Prinz Harry nach Kanada flog, um in Toronto die von ihm ins Leben gerufenen "Invictus Games", ein Wettkampf für Kriegsversehrte, zu eröffnen. Dort habe er erstmals Meghan Markle getroffen, die in Toronto die Fernsehserie "Suits" drehte. Der Prinz wurde zum Fan. Auf Meghans Instagram-Seite reihte er sich in die mehr als eine Million "Followers" ein, die den Posts der Schauspielerin folgen. Einen Hinweis auf ihre Verbindung mit Harry hat Meghan selber geliefert: Einer ihrer Beiträge auf Instagram zeigt sie mit einem Freundschaftsarmband, das anscheinend genauso aussieht wie jenes, das der Prinz zu tragen pflegt.

Harry jedenfalls soll ganz vernarrt in sie sein, wird einer seiner Freunde im Massenblatt "Express" zitiert: "Er ist glücklicher, als er seit Jahren gewesen ist." Die Amerikanerin hatte während des Sommers mehrere Trips nach Großbritannien unternommen, wo sie im Kensington Palast - Harrys Residenz in London - gewohnt und auch William und dessen Frau getroffen haben soll. "William und Kate mochten sie wirklich, und sie hat sich sehr gut eingefügt", so der "Express": "Meghan ist eine sehr selbstbewusste und intelligente Frau, die nicht eingeschüchtert ist, wenn sie mit Royals zu tun hat."

Die 35-Jährige hat tatsächlich ihren eigenen Kopf. Die Tochter einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters mit irisch-holländischen Wurzeln hatte das schon als elfjähriges Mädchen unter Beweis gestellt. Damals schrieb sie einen Brief an die First Lady Hillary Clinton, weil sie sich über eine Fernsehwerbung ärgerte, die die Rolle der Frau aufs Abwaschen reduzierte. Mit Erfolg: Die Werbung wurde eingestellt. Und nur Kanzleigehilfin in der Anwaltsserie "Suits" zu sein, genügt ihr auch nicht. Neben ihrem Instagram-Account betreibt Meghan Markle einen Blog namens "Tig", für "Leute mit einem feinen Gaumen, mit einem Hunger für Essen, Reisen, Mode und Schönheit". Aber vor allem, und das wird Prinz Harry besonders attraktiv gefunden haben, setzt sie sich für eine Menge guter Zwecke ein.

Die Amerikanerin arbeitet für die Wohlfahrtsorganisation "One Young World", engagiert sich als erklärte Feministin für die "United Nations Women" und repräsentiert als internationale Botschafterin das Hilfswerk "World Vision Canada", für das sie nach Ruanda reiste, um dort eine Kampagne für sauberes Wasser zu führen. Auch Harry, dessen Job ja vor allem in karitativer Arbeit besteht, hat sich in Afrika bei verschiedenen Projekten engagiert. Eine Frau mit reichlich Erfahrung in humanitärem Engagement würde gut an seine Seite passen.

So jedenfalls sehen jetzt die Überlegungen der Briten aus, mit denen die Frage geklärt werden soll, ob Meghan eine gute Prinzessin abgeben würde. Nicht alle sind überzeugt. Amerikanisch und geschieden, damit hat das Königshaus schlechte Erfahrungen gemacht, warnte der "Telegraph" und verwies auf Wallis Simpson, für die Edward VIII. auf seinen Thron verzichtete und eine Krise auslöste. Die "Times" dagegen meinte, dass Meghan Markle ein Gewinn für die königliche Familie wäre. "Gegen Markles Akzent kann man nichts machen", meinte das Blatt, "aber sie sieht jetzt schon wie eine Million Dollar aus."

Quelle: RP
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