Polizei befürchtete Geiselnahme in Pittsburgh: Amoklauf fordert zweites Opfer
zuletzt aktualisiert: 02.03.2000 - 08:30Washington (dpa). Ein Amokläufer hat in den USA am Mittwoch zwei Menschen erschossen. Drei weitere wurden in einem Vorort von Pittsburgh (Pennsylvania) schwer verletzt. Nach Ermittlungen der Polizei erschoss der Täter zunächst einen Handwerker nach einem Streit in seiner Wohnung.
Dann legte er Feuer und flüchtete in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum. Hier feuerte er offenbar wahllos auf Gäste von zwei Imbisslokalen. Schließlich lief er in ein benachbartes Bürogebäude, das von der Polizei abgeriegelt wurde. Die Beamten befürchteten, dass er Geiseln nehmen könnte. Nach etwa einstündigen Verhandlungen ergab sich der Täter.
US-Präsident Bill Clinton erneuerte vor dem Hintergrund der Schießereien seine Aufforderung an den Kongress, die Waffengesetze zu verschärfen. "Wir haben einfach noch nicht alles getan was möglich ist, um Waffen von Kindern und Kriminellen fern zu halten", sagte er in einer Rede in Virginia.
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