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Detmold
Angeklagter will auf Befehl eines Herrschers getötet haben

Detmold. Im Auftrag eines Weltherrschers will ein 22-jähriger Mann aus Oerlinghausen (Kreis Lippe) im Juni 2016 seine Freundin getötet haben. Vor dem Landgericht Detmold machte der Angeklagte zum Auftakt eines Totschlagsprozesses dafür Drogen-Konsum verantwortlich. "Ich lebe seit einem LSD-Tripp 2015 in einer Parallel-Welt", sagte er. Er habe es so empfunden, als habe ihm dieser Weltherrscher den Auftrag erteilt, seine Freundin zu töten. Welche Rolle der jahrelange Konsum verschiedener Drogen bei der Tat gespielt hat, soll ein Gutachter bewerten.

Zuvor hatte der 22-Jährige behauptet, seine Freundin auf deren eigenes Verlangen mit einem Messer getötet zu haben. Sie sei lebensmüde gewesen. Die Staatsanwaltschaft nahm ihm das aber nicht ab und klagte den Mann an. Über Monate galt die Frau als vermisst. Ihre Leiche wurde erst im Oktober gefunden. Nachdem die Ermittler dem 22-jährigen auf die Spur gekommen waren, hatte er sie zu dem vergrabenen Körper in einem Waldgebiet geführt.

(dpa)
 
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