Alle Panorama-Artikel vom 26. Januar 2015
Erreger H5N8 in Hausente

Neuer Vogelgrippe-Fall in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen weiteren Vogelgrippe-Fall: Rund 1,4 Kilometer von dem Gehege im Anklamer Stadtpark entfernt, in dem vergangene Woche der hochansteckende Erreger H5N8 festgestellt wurde, wiesen Experten das Virus bei einer Hausente nach. Wie das Agrarministerium in Schwerin am Montag mitteilte, gehörte die Ente mit weiteren rund 35 Hühnern zu einer privaten Kleinsthaltung. Die Tiere seien alle getötet worden. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Ostseeinsel Riems hatte zudem am 8. Januar das H5N8-Virus bei einem Weißstorch im Rostocker Zoo und danach an weiteren Vögeln des Tierparks bestätigt. mehr

Stuttgart

Zündelnde Jungs lösen mit Wunderkerzen Feuer in Hallenbad aus

Zwei Jugendliche haben mit Wunderkerzen den Brand in einem Stuttgarter Hallenbad verursacht. Die 12 und 15 Jahre alten Jungen hatten sich mit ihren Eltern einen Tag nach dem Feuer bei der Polizei gemeldet, wie die Beamten am Montag mitteilten. Die Jugendlichen zu, in den Umkleidekabinen mit den Wunderkerzen gezündelt zu haben. Das Feuer habe zunächst einen Spind und dann die Deckenverkleidung entzündet. Aus Angst hätten sie die Flucht ergriffen. Bei dem Feuer waren am Samstag zwölf Hallenbad-Gäste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gekommen. Rettungskräfte brachten mehr als 200 weitere Schwimmbadbesucher in Sicherheit. Es entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro. mehr

Kritik in Down Under

Australien macht Prinz Philip zum Ritter

Großbritanniens Prinz Philip (93) darf zur langen Liste seiner Ehrentitel demnächst die Ritterwürde Australiens hinzufügen. Damit würden seine Verdienste während der Regierungszeit seiner Frau, Königin Elizabeth II., gewürdigt, sagte Premierminister Tony Abbot am Montag. Die Queen ist das australische Staatsoberhaupt. In der früheren britischen Kolonie stieß die Entscheidung auf viel Kritik in Sozialen Netzwerken, aber auch bei Politikern. Regierungsmitglieder sagten dem Sender ABC, Abbott habe die Entscheidung nicht mit dem Kabinett abgesprochen. Ein Minister kritisierte sie laut ABC als "dumm", weil sie die Regierung ins Lächerliche ziehe. Einige hatten an einen Scherz anlässlich des Nationalfeiertags geglaubt, sagte Oppositionsführer Bill Shorten in einem Radiointerview. mehr

Köln

Zu alt für Sendung? Westermann kritisiert WDR

Die Moderatorin Christine Westermann (66) bedauert die Einstellung der Sendung "Zimmer frei!" und schreibt die Entscheidung des WDR ihrem Alter zu. "Der Sender setzt jetzt auf die 35- bis 50-jährigen Zuschauer, diesem Alter sollen auch die Fernsehgesichter entsprechen", sagte Westermann der "Bild am Sonntag". Dem widersprach WDR-Unterhaltungschef Siegmund Grewenig. Das im nächsten Jahr anstehende Ende der Sendung habe man gemeinsam mit Christine Westermann und Götz Alsmann entschieden, sagte er. "Dabei spielte das Alter der beiden keine Rolle", hieß es in einer Mitteilung. Mitte 2016 soll bei "Zimmer frei!" mit einer großen Jubiläums-Show Schluss sein. mehr

Berlin/Wien

Der Gründer der Band Tangerine Dream ist tot

Edgar Froese, Gründer der Band Tangerine Dream, ist 70-jährig gestorben. Die Gruppe feierte mit ihrem futuristischen Sound weltweit Erfolge. Mit etlichen Alben, darunter die Debüt-LP "Electronic Meditation" (1970) und "Force Mayeur" von 1979, schrieb sie Musikgeschichte. Neben Kraftwerk zählt die Band zu den wichtigsten Vertretern elektronischer Musik aus Deutschland. Die Formation schrieb für zahlreiche Filme die Musik, auch für den Schimanski-Tatort "Das Mädchen auf der Treppe" (1982). mehr

Hamburg

Rottweiler stirbt in Pfütze an Stromschlag

In einer unter Strom stehenden Wasserpfütze hat ein Hund beim Gassigehen in Hamburg einen tödlichen Schlag erlitten. Ein 36 Jahre alter Freund des Hundebesitzers ging mit Rottweiler "Rocco" spazieren, als sich der Hund in einer Wasserpfütze zusammenkrampfte und tot umfiel, wie die Polizei mitteilte. Der 36-Jährige wollte den Hund anfassen und erlitt einen Stromschlag. Er klagte über Schmerzen und wurde von Rettungskräften vor Ort versorgt. Später stellte sich heraus, dass ein defektes Kabel von einem Verteilerkasten für eine Baustelle durch die Pfütze verlief. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. mehr

Mexiko-Stadt

Bandenmitglied gesteht Ermordung von 15 Studenten

Ein Mitglied des mexikanischen Verbrecherkartells "Guerreros Unidos" hat die Ermordung von mindestens 15 der seit Monaten verschwundenen 43 Studenten gestanden. Die jungen Leute seien ihm von Polizeichefs lebend übergeben worden. Gemeinsam mit Komplizen habe er sie erschossen, sagte das als "El Cepillo" bekannte Bandenmitglied in seiner Vernehmung, wie die Zeitung "Milenio" berichtete. Mindestens weitere 25 Studenten starben seinen Aussagen zufolge an Erstickung. mehr

Jakarta

Bergung von AirAsia-Jet erneut gescheitert

Erneut sind indonesische Suchmannschaften bei der Bergung der abgestürzten AirAsia-Maschine erfolglos geblieben. Zwei Versuche schlugen fehl. Ursache seien gerissene Riemen gewesen, berichteten örtliche Medien. Zuvor seien Stahlriemen um den Rumpf des Airbus A320 gebunden worden, um Luftkissen aufzublasen, sagte ein Marinesprecher. Doch starke Strömungen hätten die Riemen erneut gelöst, so dass der Rumpf wieder auf den Meeresboden gesunken sei. Die AirAsia-Maschine war am 28. Dezember aus bislang ungeklärten Gründen in die Javasee gestürzt. mehr

Grenoble

Sechs Skiwanderer in Frankreich von Lawine getötet

Lawinendrama in den französischen Hochalpen: Schneemassen haben sechs Franzosen des nationalen Alpinclubs mitgerissen und getötet. Die Lawine erfasste die vier Männer und zwei Frauen am Samstag im französischen Queyras-Massiv bei Ceillac, teilte die zuständige Präfektur gestern mit. Drei tote Skiwanderer wurden noch in der Nacht gefunden, die übrigen der Gruppe gestern Morgen. Die etwa 50 bis 70 Jahre alten Skiwanderer hatten den Angaben zufolge bei guter Wetterlage und einer mittleren Lawinengefahr ihre Tour begonnen. mehr