Alle Panorama-Artikel vom 22. Mai 2015
Entscheidung einer Richterin

Homosexuelle in Alabama dürfen heiraten

Das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen im US-Staat Alabama ist illegal. Das entschied eine Richterin am Donnerstag. Allerdings wurde die Entscheidung erst einmal unter Vorbehalt gestellt, bis das Oberste Gericht der USA ein Urteil über Homo-Ehen fällt. Dieses wird noch im Sommer erwartet. Richterin Callie Granade sagte, das Verbot des Supreme Courts des Staats sei nicht verfassungsgemäß und verbot Richtern, es durchzusetzen. Das Urteil ging auf eine Sammelklage homosexueller Paar zurück. Der Supreme Court des konservativ geführten Staats hatte vor drei Wochen Richter aufgefordert, Homo-Ehen zu stoppen. mehr

Nach geschlossenem Abkommen

Kambodscha nimmt von Australien abgelehnte Flüchtlinge auf

Kambodscha will die ersten vier von Australien zuvor abgelehnten Flüchtlinge aufnehmen. Sie könnten ein Beispiel für weitere Migranten werden, sagte der australische Minister für Einwanderung, Peter Dutton, am Freitag. Vor neun Monaten hatten die beiden Länder ein auf vier Jahre angelegtes und mit umgerechnet 28 Millionen Euro ausgestattetes Abkommen geschlossen, nach dem Kambodscha Flüchtlinge aufnimmt, die in einem australischen Internierungslager auf der Pazifikinsel Nauru festgehalten werden. Viele der 677 Asylsuchenden auf Nauru waren bereits seit zwei Jahren dort. Die Flüchtlinge müssen eine Ansiedlung in Kambodscha zugestimmt haben. mehr

Russland

Weiterer Anklagepunkt gegen inhaftierte Kampfpilotin

Gegen die Moskau inhaftierte ukrainische Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko ist ein dritter Vorwurf erhoben worden. Ihr werde nun auch versuchter Mord zur Last gelegt, teilte ihr Anwalt Mark Fejgin am Donnerstag mit. Der jüngste Vorwurf steht in Zusammenhang mit fünf Verletzten bei einem Mörserangriff in der Ostukraine. Bei dem Vorfall waren zwei Journalisten getötet worden. Sawtschenko, hatte dem Freiwilligen-Bataillon Aidar angehört, das an der Seite der ukrainischen Truppen nahe der ostukrainischen Stadt Luhansk gegen die prorussischen Rebellen kämpfte. Im Juni 2014 wurde sie in dem umkämpften Gebiet von den Aufständischen gefangen genommen, nach ihrer Verschleppung nach Russland kam sie dort in Haft. Ihr wird jedoch zudem vorgeworfen, Russland illegal betreten zu haben. mehr

Spanien

Polizei beschlagnahmt mehr als eine Tonne Kokain

Die spanische Polizei hat 1,1 Tonnen Kokain mit einem geschätzten Wert von 44 Millionen Euro auf einer Jacht beschlagnahmt. Die spanischen Behörden arbeiteten dabei mit der serbischen und der kroatischen Polizei zusammen, teilte der serbische Innenminister Nebojsa Stefanovic am Donnerstag in einem Statement mit. Das Kokain wurde danach auf einer Jacht in spanischen Gewässer entdeckt. Wo genau, wurde nicht mitgeteilt. Die Polizei nahm auf dem Schiff einen Serben und zwei Kroaten fest. mehr

Bochum-Wattenscheid

Drohne prallt auf der A40 gegen fahrendes Auto

Eine tieffliegende Drohne ist einem Autofahrer an der A40 in die Windschutzscheibe geflogen. Der Bochumer wollte den Ruhrschnellweg an der Ausfahrt Bochum-Wattenscheid verlassen, als plötzlich eine weiße Drohne mit seinem Fahrzeug kollidierte. Das Fluggerät mit einem Durchmesser von etwa 40 Zentimetern und vier Propellern prallte ab. Der 47-Jährige hielt sofort an und fand es anschließend flugunfähig mit heraushängenden Drähten hinter seinem Auto, wie die Polizei gestern mitteilte. Die Beamten ermitteln wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und suchen die Person, die das Fluggerät gesteuert hat. mehr

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David Letterman verabschiedet sich mit Präsidenten

York (dpa/FH) Mit Hilfe des US-Präsidenten hat David Letterman (68) nach 33 Jahren Abschied von seiner täglichen Fernsehshow genommen. Betont locker moderierte er am Mittwoch (Ortszeit) die letzte knappe Stunde und bekam dabei Unterstützung von fünf US-Präsidenten. Gleich zu Beginn wurde Gerald Ford mit seinem Watergate-Zitat "Unser nationaler Alptraum ist vorbei" eingespielt. Diesmal wurde es auf Letterman gemünzt, und danach sagten es noch George Bush (90), Bill Clinton, George W. Bush und auch Barack Obama - neben Letterman stehend. Als der ihn anschaute und sagte "Das war doch ein Scherz, Mr. President", guckte Obama nur wortlos in die Kamera. mehr