Alle Panorama-Artikel vom 28. Januar 2015
Somalia

Blutige Kämpfe zwischen Kenias Truppen und Al-Shabaab

Bei schweren Kämpfen zwischen kenianischen Truppen und Islamisten der Al-Shabaab-Miliz sind am Mittwoch im Süden Somalias mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Die Gewalt brach aus, nachdem ein Konvoi der kenianischen Truppen in der Nähe der Hafenstadt Kismayo in einen Hinterhalt der Extremisten geraten war. "Mindestens 14 Menschen sind getötet worden. Bei den meisten handelt es sich um Al-Shabaab-Kämpfer", sagte ein Sprecher der Lokalverwaltung. Die Gefechte hätten rund fünf Stunden angedauert.  mehr

Mali

Viele Tote bei Angriff gegen Rebellen

Bei dem Angriff einer regierungstreuen Miliz auf Rebellen in Mali sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen etwa ein dutzend Menschen getötet worden. In der Nacht zum Mittwoch hätten Kämpfer der Gruppe Gatia unweit der Ortschaft Tabankort im Norden des Landes einen Selbstmordanschlag auf arabische und Tuareg-Rebellen verübt, hieß es aus westlichen Sicherheitskreisen. Die Lage in der Region sei sehr instabil. Seit mehr als einem Monat liefern sich dort Rebellengruppen schwere Gefechte mit militärischen Formationen, welche die Regierung unterstützen. mehr

Nach Mord an Journalisten

Zwei Extremisten in Afghanistan festgenommen

In Afghanistan sind zwei mutmaßliche Extremisten einer Gruppe festgenommen worden, die hinter der Tötung eines in Kabul erschossenen schwedischen Journalisten stecken soll. Die beiden Verdächtigen gehörten zu einer Splittergruppe der radikalislamischen Taliban namens Fidai Mahaz, sagte ein Sprecher des afghanischen Geheimdienstes am Mittwoch. Sie wurden den Angaben zufolge bereits vergangene Woche in der afghanischen Hauptstadt in Gewahrsam genommen. Dabei seien eine Bombe, zwei Pistolen und ein Schalldämpfer beschlagnahmt worden, hieß es weiter. Die Gruppe habe Anschläge in Kabul geplant. mehr

Libyen

IS-Ableger will Hotel-Anschlag in Tripolis verübt haben

Ein libyscher Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zu dem Angriff auf ein Luxushotel in der libyschen Hauptstadt Tripolis mit zehn Toten bekannt. Eine Gruppe mit dem Namen Islamischer Staat in der Provinz Tripolis erklärte in einer am Mittwoch im Internet veröffentlichten Stellungnahme, die Attacke auf das Corinthia-Hotel vom Vortag sei die Rache für den Tod des mutmaßlichen Terroristen Abu Anas al-Libi in den USA. Die Gruppe kündigte weitere Anschläge an. Bei dem Angriff hatten Terroristen am Dienstag in dem Hotel um sich geschossen und einen US-Bürger, vier Europäer sowie fünf Wachleute getötet. Danach sprengten sich zwei Täter mit einer Granate selbst in die Luft.  mehr

Rumänien

Streit um verdeckte Geheimdienstler in Medien

In Rumänien herrscht Streit um mutmaßliche verdeckte Mitarbeiter, die der Inlandsgeheimdienst SRI in Redaktionen von Medienbetrieben eingeschleust haben soll. Am Mittwoch verlangte der Direktor des staatlichen Fernsehens TVR, Stelian Tanase, in einem Brief an die SRI-Leitung, der Geheimdienst möge seine Spitzel aus dem Sender zurückziehen. TVR müsse "unabhängig" bleiben, schrieb Tanase. Der erst am Dienstag zurückgetretene SRI-Direktor George Maior hatte Tage zuvor eingeräumt, dass sein Dienst verdeckte Mitarbeiter habe, die offiziell als Journalisten arbeiteten.  mehr

Düsseldorf

Eine Million im Jackpot - Spielscheine gewinnen

Wir verlosen für die heutige Mittwochsziehung drei vorausgefüllte Lotto-Teilsystemscheine (inkl. Super 6 und Spiel77) im Wert von je 70,50 Euro. Wer heute bis 18.30 Uhr unter 01379-886644 (50 Cent/Anruf aus dem dt.Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunk) anruft, kann einen der drei Lottoscheine gewinnen. Oder SMS mit Kennwort "rplotto", Leerzeichen, Ihrem Namen und Adresse an 1111 (ohneVorwahl, 50 Cent/SMS)! Teilnahme ab 18! Gewinner/Vorwoche: Linda Böhmer (Alpen), Maria Scholz (Erkrath), Peter Kluth (Neuss). mehr

Washington

Oklahoma will Hinrichtungen aufschieben lassen

Oklahoma hat vor dem Supreme Court beantragt, die Hinrichtung von drei Gefangenen auszusetzen. Der Aufschub soll so lange gelten, bis das Oberste Gericht der USA entschieden hat, ob die in dem Bundesstaat eingesetzte Methode zur Vollstreckung der Todesstrafe verfassungskonform ist. Der achte Verfassungszusatz verbietet die "grausame und ungewöhnliche Bestrafung" von Gefangenen. Der Supreme Court ließ vor wenigen Tagen eine Klage zu, in der Anwälte die Kombination aus Präparaten beanstanden, mit denen Staaten wie Oklahoma Todeskandidaten hinrichten. mehr

Madrid

Absturz von Kampfjet: Zahl der Toten gestiegen

Einen Tag nach dem Absturz eines Kampfflugzeuges auf einen spanischen Militärstützpunkt hat sich die Zahl der Toten auf elf erhöht. Wie das Madrider Verteidigungsministerium mitteilte, erlag ein französischer Soldat seinen schweren Verletzungen. Bei dem Unglück am Montag waren neben neun französischen Militärs zwei griechische Piloten ums Leben gekommen. 20 Soldaten aus Frankreich und Italien wurden verletzt. Ein griechisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 war nach dem Start auf eine Parkfläche gestürzt, auf der andere Maschinen abgestellt waren. mehr

Noordwijk/Berlin

Asteroid hat einen Mini-Mond als Begleiter

Der Asteroid "2004 BL86" hat einen kleinen Mond als Begleiter. Aus Daten optischer Teleskope sei das schon länger vermutet worden, nun sei es aber sicher, teilte Detlef Koschny von der europäischen Weltraumagentur Esa in Noordwijk mit. Der Asteroid habe etwa 325 Meter Durchmesser, sein kleiner Begleiter 70 Meter, berichtete die US-Weltraumagentur Nasa. Das sei nicht ungewöhnlich: Ungefähr 16 Prozent der erdnahen Asteroiden ab 200 Meter Durchmesser besäßen einen oder sogar zwei Monde. "2004 BL86" war am Montagabend knapp an der Erde vorbeigerast. Das Schwergewicht kam so nah wie noch kein anderes bisher erfasstes Weltall-Geschoss dieser Größe. Die Entfernung betrug 1,2 Millionen Kilometer - lediglich das Dreifache der Entfernung von Erde und Mond. mehr

Rätsel Der Sphinx

Ketzer von einst

Ihre Gegner nannten sie "die Reinen", und so sind sie auch in die Religionsgeschichte eingegangen. Sie selbst bezeichneten sich als "Christen", "gute Christen" oder "Freunde Gottes". Erstmals in Deutschland nachweisen lassen sie sich im Köln des Jahres 1143. Sie galten als eine der größten Laienbewegungen des Mittelalters und als Mitbegründer der Armutsbewegung. Ihr Leben war darauf ausgelegt, das Gute im Menschen - die Seele - aus der bösen Welt in den Himmel zu bringen. Diese Gegenbewegung zur Kirche zog insbesondere Frauen und Laien an, aber auch den niederen Klerus. Die römisch-katholische Kirche bekämpfte sie allesamt als Ketzer. mehr

Kiel

Kieler Klinik-Chef verärgert über Reha-Zentren

Wegen der Ausbreitung eines gefährlichen Keims am Uniklinikum in Kiel sollen sich Reha-Einrichtungen in Schleswig-Holstein gegen die Aufnahme von Patienten aus der Klinik sperren oder Auflagen machen. "Wir haben Hinweise, dass sich neun Einrichtungen verweigern oder eine Untersuchung über Keime zur Bedingung machen", sagte ein Sprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH). Zuvor hatte UKSH-Chef Jens Scholz gesagt, er könne über solche Aussagen nur den Kopf schütteln. Alle Patienten, die nicht auf den beiden betroffenen und ohnehin isolierten Intensivstationen lägen, könnten den Keim gar nicht haben. mehr