Alle Panorama-Artikel vom 24. November 2014
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USA: Nach dem Schnee drohen Überflutungen

York (dpa) Nach Rekordschneefällen im Nordosten der USA fürchten die Menschen in der Region um die Niagarafälle schwere Überschwemmungen. Die Temperaturen stiegen am Wochenende, und damit setzte Tauwetter ein. Außerdem werden Regenschauer erwartet. Für die am stärksten betroffene Stadt Buffalo und Umgebung, wo sich der Schnee mancherorts bis zu zwei Meter hoch aufgetürmt hat, gilt eine Flutwarnung. Dem Sender CNN zufolge wurden in der Region 180 000 Sandsäcke, Wasserpumpen, Hubschrauber sowie Teams mit Rettungsbooten bereitgestellt. mehr

Tokio

Erdbeben in Zentraljapan lässt Häuser einstürzen

Bei einem Erdbeben in Zentraljapan sind Dutzende Menschen verletzt worden. In der Ortschaft Hakuba, wo 1998 die Olympischen Winterspiele stattfanden, stürzten mehr als zehn Häuser ein, wie japanische Medien gestern meldeten. Das Beben der Stärke 6,8 hatte den Norden Naganos getroffen. Mindestens 40 Menschen erlitten in der Region 280 Kilometer nordwestlich von Tokio teils schwere Verletzungen, meldete der Sender NHK. Viele mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen. mehr

Stuttgart

Stuttgart zeigt Oskar Schlemmers Werk in ganzer Breite

Die im Profil wiedergegebene "Rosa Strobel" (1914) ist mit scharfer Nase, schmalen Lippen und mächtigem Kinn eine einnehmend komische Gestalt in gespenstischer Beleuchtung. Mit ihrer gliederpuppenhaft stilisierten Erscheinung hat Oskar Schlemmer (1888-1943) gleichsam den Prototyp seiner Figurendarstellungen entwickelt. In seinem Schaffen ist der Mensch das Maß aller Dinge. Seine Kunst galt ihm als visionäres Gleichnis: als Vorwegnahme einer von zwischenmenschlicher Harmonie beseelten besseren Zukunft, wie Ina Conzen urteilt. Sie ist Kuratorin der großartigen Retrospektive in der Staatsgalerie Stuttgart, die erstmals wieder seit fast vierzig Jahren Schlemmers Schaffen in seiner ganzen Bandbreite vorstellt. mehr

Cleveland

Junge zog Spielpistole - von Polizei getötet

Polizisten in der US-Stadt Cleveland (Ohio) haben einen Zwölfjährigen erschossen, als der Junge nach einer Druckluft-Spielpistole in seinem Hosenbund griff, anstatt die Hände hochzunehmen. Laut Polizei ähnelte die Pistole einer halbautomatischen Waffe. Ein orangefarbenes Zeichen, dass sie als ungefährlich ausgewiesen hätte, sei abgekratzt gewesen. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein, die beiden Beamten wurden vorläufig beurlaubt. Ein Augenzeuge hatte die Polizei alarmiert, weil der Junge eine Waffe auf andere Menschen richtete. Der Zeuge wies darauf hin, dass die Pistole vermutlich nicht echt sei. mehr

Niederlehme

Busreisende aus NRW bei Unfall schwer verletzt

Elf Menschen sind bei einem Busunglück gestern Morgen auf der Autobahn 10 nahe Berlin schwer verletzt worden, einer davon schwebte zeitweise in Lebensgefahr. 40 weitere Insassen erlitten leichtere Blessuren. Der polnische Bus, der im Auftrag des polnischen Unternehmens Sindbad fuhr, kam aus Nordrhein-Westfalen und war auf dem Weg nach Polen. Ende Juli war ein Bus, der für diese Firma unterwegs war, auf der A4 bei Dresden verunglückt. Damals starben elf Menschen, 40 wurden verletzt. mehr

Port

Deutsches Rentnerehepaar auf Tobago getötet

Auf der Karibikinsel Tobago ist ein deutsches Rentnerehepaar aus Hessen getötet worden. Ihre Leichen seien mit schweren Schnittverletzungen nahe dem Strand bei Scarborough im Süden der Insel entdeckt worden, berichteten Lokalzeitungen gestern übereinstimmend. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Tod der beiden Deutschen. Das Motiv für die Tat ist noch unklar. Ihr Haus sei abgeschlossen gewesen, Wertgegenstände seien nicht gestohlen worden, hieß es in einem Bericht des britischen "Guardian". Der 74-jährige Mann und seine 71-jährige Frau seien seit rund 20 Jahren regelmäßig nach Tobago gekommen und hätten die Wintermonate in der Karibik verbracht, berichtete der "Guardian". "Es waren so nette Leute, sie hatten mit niemandem Probleme", zitierte das Blatt einen Nachbarn. mehr

Athen

Mann schießt in Bar in Piräus um sich - elf Verletzte

Nach dem blutigen Überfall auf ein Nachtlokal in Piräus hat die griechische Polizei gestern nach dem Täter gesucht. Der Mann hatte in der Nacht zum Samstag mit einer Schnellfeuerwaffe in einer Bar auf Feiernde geschossen und elf Menschen verletzt. Der Täter sei polizeibekannt, berichteten griechische Fernsehsender übereinstimmend. Augenzeugen sagten, der Schütze sei bereits vor dem Zwischenfall in dem Lokal gewesen. "Der Betreffende war als Gast da, es gab aber keine Schwierigkeiten mit ihm, nichts", sagte die Frau des Lokalbesitzers. mehr