Alle Panorama-Artikel vom 16. September 2014
12.000 Menschen auf der Flucht

Vulkan Mayon auf Philippinen erwacht

Angesichts eines drohenden Ausbruchs des aktivsten Vulkans der Philippinen haben die Behörden damit begonnen, 12.000 Anwohner in Sicherheit zu bringen. Die Vulkan- und Erdbebenwarte verhängte für den rund 2500 Meter hohen Mayon Alarmstufe drei. Damit ist "ein gefährlicher Ausbruch in den kommenden Wochen möglich", wie das Institut am Dienstag mitteilte. Die Alarmstufenskala geht bis fünf. Das Institut hat innerhalb von 24 Stunden 32 Beben und erhöhte Aktivität im Krater des Vulkans registriert. Der Mayon liegt 330 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Manila. Er ist seit 1616 etwa 50 mal ausgebrochen, zuletzt 1993. Dabei kamen 79 Menschen um. mehr

Tausende Menschen in Sicherheit gebracht

Brände wüten in weiten Teilen Kaliforniens

Rund 1500 Menschen sind im Norden Kaliforniens vor Waldbränden in Sicherheit gebracht worden. Mindestens 75 Gebäude wurden bislang nach Behördenangaben vom Montag zerstört oder beschädigt, der mehrere US-Metropolen verbindende Highway Interstate 5 entlang der Westküste wurde geschlossen. Wind sorgte knapp 80 Kilometer südlich der Grenze zum US-Staat Oregon nahe der Stadt Weed dafür, dass sich der Brand auf eine Fläche von mehr als 80 Hektar ausbreitete, berichtete ein Sprecher des kalifornischen Amtes für Forstwesen und Brandschutz, Daniel Berlant. mehr

Wietmarschen

Vier Verletzte bei Feuer in Asylbewerberunterkunft

Bei einem Feuer in einer Asylbewerberunterkunft im niedersächsischen Wietmarschen sind vier Menschen verletzt worden. Laut Polizei erlitten zwei Bewohner Rauchvergiftungen und zwei weitere Fußverletzungen bei der Flucht vor den Flammen. Rettungskräfte brachten die Verletzten in ein Krankenhaus. Die drei weiteren Bewohner kamen in anderen Unterkünften unter. Der Brand war in der Nacht zum Dienstag im Erdgeschoss ausgebrochen. Das Feuer breitete sich rasch im ganzen Haus aus. Die Polizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Ursache auf. Zur Schadenshöhe konnten die Beamten zunächst keine Angaben machen. mehr

Nigeria

Zwölf Soldaten wegen Meuterei zum Tode verurteilt

In Nigeria sind am Dienstag zwölf Soldaten wegen Meuterei zum Tode verurteilt worden. Ein Militärgericht in der Hauptstadt Abuja verurteilte die Männer zudem wegen fünf weiterer Vergehen, darunter versuchter Mord. In dem Fall waren im Mai Schüsse auf den befehlshabenden Offizier der Truppe in Maiduguri im unruhigen Nordosten des Landes abgefeuert worden. Die Einheit ist für den Kampf gegen die Islamistengruppe Boko Haram verantwortlich. Die Militärbehörden des Landes müssen dem Urteil noch zustimmen. mehr

Mexiko

Luftwaffe fliegt Touristen aus Hurrikan-Region aus

Nach dem Durchzug des Hurrikans "Odile" im Westen Mexikos richten die Streitkräfte eine Luftbrücke für 30.000 gestrandete Touristen ein. Flugzeuge der Luftwaffe und der Marine sollen die Urlauber ab Dienstag aus San José del Cabo in der Region Baja California Sur ausfliegen, wie die Behörden am Montag (Ortszeit) mitteilten. Gebracht werden sollen sie nach Tijuana an der US-Grenze und Mazatlán im Bundesstaat Sinaloa. "Odile" war der schwerste Sturm der vergangenen Jahre in der Region. Wegen des langen Wochenendes vor dem mexikanischen Nationalfeiertag am Dienstag waren viele Touristen in der Region. Mit der Luftbrücke sollen die 26.000 ausländischen und 4000 mexikanischen Urlauber nun schnell in Sicherheit gebracht werden.   mehr

Bayern

Falschfahrerin bei Unfall auf A6 schwer verletzt

Bei einem Falschfahrer-Unfall auf der Autobahn 6 bei Amberg im Nordosten Bayerns ist eine Frau schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei fuhr sie am Montagabend mit ihrem Wagen auf der A6 in Richtung Tschechien zwischen den Anschlussstellen Amberg-West und Amberg-Süd auf der verkehrten Seite und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw. Rettungskräfte brachten die Frau mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock. Ein weiteres Auto wurde beschädigt, weil Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn flogen. Die A6 in Richtung Tschechien musste vier Stunden gesperrt werden. mehr

Philadelphia

Shirt mit Blut-Aufdruck löst Proteste in USA aus

Ein Blutspritzer-Aufdruck auf einem Sweatshirt hat in den USA einen Sturm der Entrüstung entfacht. Auf ihrer Website verkaufte die Kette Urban Outfitters ein Sweatshirt mit einem Logo der Kent-Universität im Bundesstaat Ohio. Darauf verteilt sind rote Sprenkel, die an Blutspritzer erinnern - wohl in Anspielung auf eine Schießerei an der Hochschule, bei der im Jahr 1970 vier Menschen ums Leben kamen. Auf Twitter und auf der Facebook-Seite des Unternehmens überschlugen sich die Kommentare wütender Nutzer. Nach Angaben von Urban Outfitters handelt es sich um ein Unikat. mehr

Los Angeles

Schauspielerin Danièle Watts wirft Polizei Rassismus vor

Weil sie angeblich zu viel nackte Haut gezeigt hat, ist die US-Schauspielerin Danièle Watts in Los Angeles kurzzeitig festgenommen worden. Es habe jemand angerufen und sich beschwert, dass eine Frau und ein Mann sich in einem Auto "unangebracht" bloßstellten, teilte die Polizei in der Nacht zum Montag mit. Die Beamten hätten Watts ("Django Unchained") und den Mann kurzzeitig festgenommen. Da aber keine Straftat festzustellen gewesen sei, seien beide wieder freigekommen. mehr

Berlin

Experten erwarten mehr extreme Wetterlagen

Künftig werden in Deutschland extreme Wetterereignisse wie Starkregen nach Einschätzung von Experten häufiger auftreten. Außerdem könnten sie noch heftiger ausfallen als bisher, sagte der Vize-Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Paul Becker, in Berlin. Laut seiner Bilanz für den Sommer 2014 fiel vor allem der Juli aus dem Rahmen. "Er war nicht nur sehr warm, es wurde auch viel Niederschlag beobachtet", sagte Becker. Die gefährliche Wetterlage schlug sich auch in Unwetterwarnungen nieder: An 43 von 92 Tagen dieses Sommers warnte der DWD vor starken Gewittern, Niederschlägen und Sturmböen. mehr