Alle Panorama-Artikel vom 26. November 2014
New York

"Unsere Mütter, unsere Väter" gewinnt Emmy

Die deutsche Miniserie "Unsere Mütter, unsere Väter" ist jetzt auch in den USA ausgezeichnet worden. Der ZDF-Dreiteiler, der unter anderem schon die Goldene Kamera und den Deutschen Fernsehpreis bekam, gewann am Montagabend (Ortszeit) in New York einen International Emmy. Die Serie über die Schicksale junger Leute im Zweiten Weltkrieg setzte sich damit gegen Produktionen aus Brasilien, Japan und Großbritannien durch. "Es ist der glücklichste Moment in meinem Berufsleben als Produzent", sagte Nico Hofmann, Geschäftsführer der in Potsdam ansässigen Firma Ufa Fiction, in einer Mitteilung. "Eine lange Reise für einen kontrovers diskutierten Film geht zu Ende." In den USA war der Dreiteiler Anfang des Jahres als "Generation War" im Kino zu sehen, lief aber in nur sieben Filmtheatern. Dabei spielte er 92 000 Dollar ein, was für amerikanische Verhältnisse fast nicht erwähnenswert ist. mehr

Oldenburg

Gutachter: Pfleger tötete vermutlich zwölf Menschen

Ein wegen mehrfachen Mordes angeklagter Pfleger hat nach einer Untersuchung des Klinikums Oldenburg möglicherweise zwölf weitere schwer kranke Menschen getötet. In diesen zwölf Fällen sei von Fremdeinwirkung auszugehen, sagte der Gutachter. Unklar sei aber, ob die Fälle dem Mann zur Last gelegt werden könnten. Während der Dienstzeit des Mannes auf der herzchirurgischen Intensivstation habe es 56 Sterbefälle gegeben, zudem einen Todesfall in der Anästhesie. Die Anklage wirft ihm vor, Patienten eine Überdosis eines Herzmedikaments gespritzt zu haben, um sie wiederbeleben zu können. mehr