Alle Panorama-Artikel vom 1. Oktober 2014
Berlin

Transplantationen: keine weiteren Manipulationsfälle

Bei der Überprüfung weiterer deutscher Transplantationszentren sind keine weiteren Manipulationen entdeckt worden. Die zuständige Prüfungs- und Überwachungskommission legte gestern in Berlin ihren Bericht für den Zeitraum 2010 bis 2012 vor. Nach ihren Angaben gibt es im Bereich der Nierentransplantation keine Anhaltspunkte für systematische Richtlinienverstöße oder Manipulationen. Die Kommissionsvorsitzenden Anne-Gret Rinder und Hans Lippert sagten, es seien lediglich vereinzelte unrichtige Mitteilungen gegenüber der Vermittlungsstelle Eurotransplant festgestellt worden. mehr

Düsseldorf

Eine Million im Jackpot: Systemscheine gewinnen

Unsere Zeitung verlost für die heutige Mittwochsziehung drei ausgefüllte Lotto-Teilsystemscheine (inkl. Super 6 und Spiel 77) im Wert von je 70,50 Euro. Wer heute bis 18.30 Uhr unter 01379 886644 (50 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunk) anruft, kann gewinnen. Oder SMS mit dem Kennwort "rplotto", Leerzeichen, Ihrem Namen und Adresse an 1111 (ohne Vorwahl, 50 Cent/SMS)! Teilnahme erst ab 18 möglich. Gewinner der Vorwoche: Angelika Pauleck-Aryee (Geldern), Günter Kreidler (Düsseldorf), Detlef Morawe (Korschenbroich). mehr

Montpellier

Montpellier unter Wasser - Tausende evakuiert

Nach schweren Unwettern haben sich in Südfrankreich etwa 4000 Menschen vor Überschwemmungen in Sicherheit gebracht. Die Stadt Montpellier stand in der Nacht zu gestern weitgehend unter Wasser, das Rote Kreuz und das französische Militär stellten 1600 Notbetten zur Verfügung, wie die Präfektur des Départements Hérault berichtete. Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve erklärte die Gegend um Montpellier mit Dutzenden betroffenen Gemeinden gestern zum Katastrophengebiet. Das soll unbürokratische Hilfe erleichtern. mehr

Santa Barbara

Neues Gesetz in Kalifornien regelt Sex auf Campus

Studenten an Universitäten im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien müssen den Partner vor dem Sex künftig ausdrücklich um Zustimmung bitten. Mit dem "Yes means Yes"-Gesetz (Ja bedeutet ja), das der kalifornische Gouverneur Jerry Brown nun in Kraft setzte, sollen sexuelle Übergriffe auf dem Campus verhindert werden. Sexualpartner müssen demnach vor dem Akt "freiwillig" und "im Besitz des Bewusstseins" ihr Einverständnis kundtun, entweder mit Worten oder Nicken. Dass sich jemand nicht ausreichend wehrt, kann nicht mehr als Einverständnis gewertet werden. Schätzungen zufolge wird in den USA jede fünfte Studentin Opfer eines sexuellen Übergriffs. Die Universität von Kalifornien begrüßte die schärferen Regeln. Sie seien "ein extrem wichtiger Faktor" bei der Verfolgung von sexueller Gewalt. mehr

Berlin

Tierpopulationen haben sich seit 1970 halbiert

Egal ob Säugetiere, Vögel oder Reptilien: Die Zahl der Tierpopulationen hat sich zwischen 1970 und 2010 weltweit im Schnitt halbiert. Das geht aus dem Bericht "Living Planet Report 2014" der Umweltstiftung WWF hervor, der gestern in Berlin vorgestellt wurde. Während die Bestände der erfassten Arten in den gemäßigten Klimazonen um mehr als ein Drittel zurückgingen, traf es tropische Regionen noch härter: Dort lag der Wert bei 56 Prozent. Als Ursachen sieht der WWF zerstörte Lebensräume sowie Jagd und Fischerei. mehr