Alle Panorama-Artikel vom 1. September 2014
Mexiko

Massenhaftes Fischsterben in der Laguna de Cajititlá

Nach einem massenhaften Fischsterben in einem See in Mexiko ermitteln die Behörden wegen möglicher Umweltverschmutzung. Bis Montag wurden mindestens 48 Tonnen Fischkadaver aus der Laguna de Cajititlán nahe Guadalajara im Westen des Landes geborgen, wie die Behörden am Montag mitteilten. Die Arbeiten zur Bergung der toten Fische würden voraussichtlich noch zwei Tage andauern, sagte die Umweltministerin des Staates Jalisco, Magadalena Ruiz Mejía. Es sei bereits das vierte derartige Fischsterben in diesem Jahr, sagte Ruiz Mejía. Verursacht worden sei es vermutlich durch Einleitung von Abwasser. Mehrere Fabriken in der Umgebung würden unter die Lupe genommen. Die Verwaltung des an den See grenzenden Ortes Tlajomulco hatte dagegen von einem Naturphänomen gesprochen, das durch schwankende Temperaturen und Veränderungen im Sauerstoffgehalt des Sees verursacht werde. mehr

Waldbrände auf Mallorca

17 Jahre Haft für Brandstifter

Ein Brandstifter, der auf der spanischen Ferieninsel Mallorca und der Nachbarinsel Menorca 24 Waldbrände gelegt haben soll, muss 17 Jahre und sechs Monate in Haft. Darauf verständigte sich die Verteidigung des Angeklagten mit der Staatsanwaltschaft in Palma de Mallorca. Die Staatsanwaltschaft hatte für den 42-Jährigen ursprünglich 78 Jahre Haft gefordert. Wie die Lokalzeitungen auf Mallorca am Montag in ihren Online-Ausgaben berichteten, erklärte die Anklagebehörde sich in den Verhandlungen bereit, das Geständnis des Angeklagten als strafmildernd geltenzulassen. Der Brandstifter hatte die Feuer im Sommer 2012 gelegt. Bei drei Bränden waren laut Anklage auch Menschen in Gefahr geraten. mehr

Leif Ove Andsnes brilliert mit Beethovens 5. Klavierkonzert

Zu den ungewöhnlichen Momenten unseres Konzertlebens zählen große Solokonzerte, bei denen der Solist selbst auch das Orchester leitet. Früher, in Barock und Klassik, war das üblich, jetzt müssen wir uns daran gewöhnen, dass auch komplexe Klavierkonzerte vom Mann am Flügel aus gesteuert werden. Bisweilen sitzt er dann mit dem Rücken zu uns, was jene Konzertbesucher enttäuscht, die vor allem fliegende Hände über den Tasten sehen wollen. Diese (für Veranstalter auch finanziell attraktive) Aufgabenbündelung funktioniert aber nur, wenn das Orchester bestens präpariert ist und die Konzertmeister und Stimmführer das Stück besser kennen, als wenn sie einen eigenen Dirigenten hätten, der ihnen jeden Einsatz vorturnt. mehr

Altötting

Rinder töten Bauern in Oberbayern

Ein Bauer ist im oberbayerischen Pleiskirchen von seinen Rindern angegriffen und getötet worden. Der 57-Jährige wurde tot auf einer Weide seines Hofes gefunden, wie die Polizei mitteilte. Der Landwirt wollte 60 Kühe und einen Bullen am frühen Morgen in den Stall treiben. Dabei griff ihn eines oder mehrere der Tiere an. In jüngster Vergangenheit hatten Attacken von Rindern auf Menschen in Österreich Schlagzeilen gemacht. Ende Juli wurde eine deutsche Wanderin im Stubaital bei einem Angriff von Kühen getötet. 20 Kühe und Kälber trampelten die 45-Jährige aus Bad Dürkheim zu Tode. Sie war mit ihrem Hund unterwegs. mehr

Kolumne: Abenteuer

Der französische James Bond

Largo Winch (Tomer Sisley) ist durch seinen verstorbenen Vater Nerio Winch, der einen milliardenschweren Finanzkonzern aufgebaut hat, zu einem riesigen Vermögen gekommen. Largo möchte das Geld mit Hilfe von Alexander Jung (Laurent Terzieff), einem Freund seines Vaters, in einen humanitären Hilfsfonds, eine Stiftung, überführen. Aus rechtlichen Gründen soll der Vertrag auf hoher See unterzeichnet werden. Doch noch bevor die Tinte trocken ist, entert die Küstenwache Largos Yacht, und er muss sich mit der Staatsanwältin Diane Francken (Sharon Stone) auseinandersetzen. Die ermittelt gegen Largo wegen illegaler Geschäfte mit der Militärjunta in Burma. Largo reist nach Südostasien und erfährt dort, dass ausgerechnet seine große Liebe aus alten Zeiten, Malunaï (Mame Nakprasitte), gegen ihn aussagen soll. mehr

New

USA testen Impfstoff gegen Ebola an Menschen

York (dpa) Ein neuer Ebola-Impfstoff soll schon in den nächsten Tagen in den USA erstmals an Menschen getestet werden. Das Mittel sei vom US-Institut für Allergien und ansteckende Krankheiten (NIAID) und dem Pharmahersteller GlaxoSmithKline gemeinsam entwickelt worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde NIH (National Institutes of Health) mit. Die Versuche seien so gestaltet, dass sich die Teilnehmer nicht mit der lebensgefährlichen Erkrankung anstecken könnten. Die Tests wurden wegen der sich rapide ausbreitenden Ebola-Epidemie vorgezogen. mehr

Hannover

Zwei Rentner sterben bei Feuer in Seniorenheim

Bei einem verheerenden Brand in einem Seniorenheim in Hannover sind zwei Menschen ums Leben gekommen und vier verletzt worden. Die Ursache für das Feuer war gestern weiter unklar. "Unsere ersten Untersuchungen haben nichts ergeben", sagte eine Sprecherin der Polizei. Heute würden Experten der Kriminalpolizei den Brandort in Augenschein nehmen und die Ermittlungen fortsetzen. Das Feuer war im Flur ausgebrochen, wo ein Wäschewagen und Sitzmöbel standen. Eine Brandmeldeanlage schlug Alarm. Vier Menschen wurden bei dem Feuer teilweise schwer verletzt. mehr