Batteriefabrik wurde geschlossen: 120 chinesische Kinder leiden an Bleivergiftung
zuletzt aktualisiert: 27.09.2009 - 09:39Peking (RPO). Mindestens 121 Kinder in Ostchina sind an Bleivergiftung erkrankt. Sie leben mit ihren Familien in der Nähe einer Batteriefabrik. Das geht aus medizinischen Gutachten hervor, die die Behörden im Kreis Shanghang der Provinz Fujian jetzt bekanntgaben.
Bei den Untersuchungen seien 287 Kinder unter 14 Jahren untersucht worden. Die Behörden ordneten vor zehn Tagen die Schließung der Batteriefabrik Huaqiang an, nachdem Dorfbewohner sie mit den Gutachten konfrontierten.
Umweltskandale gefährden zunehmend den sozialen Frieden in China. Die Kommunistische Partei hat daher eine Kampagne zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und der von Betrieben einzuhaltenden Arbeits- und Umweltschutzbestimmungen begonnen. Das Bewusstsein für die Gefährdung durch in der Chemie verarbeitete chemische Stoffe ist in China allerdings noch sehr gering ausgeprägt.
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