Nigeria: 163 Menschen an Bleivergiftung gestorben
zuletzt aktualisiert: 04.06.2010 - 21:02
Abuja (RPO). Wegen des illegalen Abbaus von Gold sind in Nigeria in den vergangenen fünf Monaten 163 Menschen an Bleivergiftung gestorben, unter ihnen 111 Kinder. Die Todesfälle hätten sich in fünf Dörfern im Bundesstaat Zamfara im Nordwesten des Landes ereignet, sagte ein ranghoher Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums, Henry Akpan, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Dorfbewohner hätten Gesteinsbrocken zu sich nach Hause gebracht, um daraus das Edelmetall zu gewinnen. Die Kinder hätten mit den Steinen gespielt, in denen sich offenbar Blei befand, und sich so vergiftet. Das Gesundheitsministerium hat eine Säuberung der Gegend angeordnet. Unterstützung bekommt das Ministerium unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation und von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen.
Quelle: AFP/nbe
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:
Anzeige:
Aktuell bei RP Online
mehr Panorama
Aus der Region
Videos
Mehr Panorama
Top-Services
Videos
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum