| 15.50 Uhr

Angriffe auf Zivilisten
18 Tote bei Anschlägen im Irak

Angriffe auf Zivilisten: 18 Tote bei Anschlägen im Irak
FOTO: dpa, aj moa
Bagdad. Bei Autobombenexplosionen in Geschäftsgebieten in und um die irakische Hauptstadt Bagdad sind am Sonntag mindestens 18 Zivilisten ums Leben gekommen. Der verheerendste Anschlag ereignete sich auf dem Chilani-Platz im Zentrum Bagdads.

In Bagdad starben nach Polizeiangaben mindestens sieben Menschen, 25 weitere wurden verletzt.

Stunden zuvor explodierte ein mit Sprengstoff beladenes Auto in der Stadt Mahmudija, rund 30 Kilometer südlich der Hauptstadt. Dabei wurden mindestens vier Zivilisten getötet und neun verletzt, wie ein Polizeibeamter mitteilte. Zudem seien bei einer anderen Autobombenexplosion im Bagdader Viertel Amil drei Menschen ums Leben gekommen und 13 weitere verwundet worden. Zwei weitere Tote gab es bei einer Detonation in Bajaa. In der Bagdader Vorstadt Husseinija ging eine Bombe auf einem Markt hoch und tötete zwei Menschen. Sechs weitere wurden verletzt.

In Bagdad kommt es fast täglich zu Bombenanschlägen, die vorwiegend Sicherheitskräften und der schiitischen Mehrheit im Irak gelten. Hinter den Angriffen werden die Terrormiliz Islamischer Staat und andere sunnitische Extremisten vermutet.

Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und dem IS waren in der Provinz Anbar besonders heftig. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte dem staatlichen Fernsehen, die Streitkräfte stünden kurz davor, den IS aus der Stadt Garma zu vertreiben, die rund 65 Kilometer westlich von Bagdad liegt. Auch um eine Schleusensystem am See Thathtar werde gekämpft.

(ap)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Angriffe auf Zivilisten: 18 Tote bei Anschlägen im Irak


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.