In Afghanistan hält die Wut wegen Koranverbrennungen an. Bei Ausschreitungen in Kabul wurden mehrere Personen verletzt. Es fielen auch Schüsse.
Weil US-Soldaten einen Koran verbrannt haben sollen, kam es vor einem Stützpunkt in Afghanistan zu wütenden Demonstrationen.
Die Sprecherin der Provinzregierung sagte, auf der US-Basis arbeitende Afghanen hätten die angebrannten Koran-Exemplare von dort mitgebracht.
Wütend hält ein junger Mann ein solches Exemplar vor der versammelten Menge in die Luft.
Die Aktion löste große Wut bei den Afghanen aus.
Mit Steinschleudern und anderen Wurfgeschossen gingen sie auf den Stützpunkt los.
Foto: afp, MASSOUD HOSSAINI
Für Muslime gilt die Verbrennung sowie jede andere Schändung des Korans als Todsünde.
An den Protesten beteiligten sich rund 3000 Menschen.