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Brand in Gefängnis: 32 Häftlinge bei Meuterei getötet

zuletzt aktualisiert: 16.10.2005 - 20:05

Buenos Aires (rpo). Bei einer Meuterei in einem argentinischen Gefängnis sind 32 Häftlinge ums Leben gekommen. Die Gefangenen wollten ihre Forderungen nach längeren Besuchszeitungen duchsetzen, indem sie Matratzen und Decken in Brand setzen. Viele der Häftlinge erlitten Kohlenmonoxid-Vergiftungen und erstickten.

<P>Die Revolte hatte am Samstag mit dem Ausbruch von 14 Häftlingen begonnen.  Foto: RPO
<P>Die Revolte hatte am Samstag mit dem Ausbruch von 14 Häftlingen begonnen. Foto: RPO

Wie die Behörden am Sonntag mitteilten, ereignete sich die Meuterei in der Nacht in der Haftanstalt von Magdalena, 120 Kilometer südöstlich von Buenos Aires. Die Häftlinge hatten nach den ersten Ermittlungen Matratzen und Decken in Brand gesetzt, um ihrer Forderung nach längeren Besuchszeiten an einem Feiertag Nachdruck zu verleihen. Die meisten Opfer erstickten den Angaben zufolge durch Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Sechs Menschen wurden verletzt, darunter ein Mitarbeiter des Jutizvollzugs.

Die Häftlinge seien nicht durch Gewaltanwendung ums Leben gekommen, sondern erstickt, sagte der Regnionalminister von Buenos Aires, Eduardo Di Rocco. Einige Vollzugsbeamte bekamen Schläge ab.

Im Laufe des Tages habe die Gefängnisleitung die Kontrolle über das Gefängnis zurückgewonnen. Das Feuer griff nach den Schilderungen von Angehörigen der Häftlinge auf mehrere Trakte des Gefängnisses über. Die Haftsanstalt in Magdalena ist auf 3000 Gefangene ausgelegt.

Quelle: afp

 
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