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Naturkatastrophe
Mindestens 39 Verletzte durch Erdbeben vor Indonesien

39 Verletzte durch Erdbeben vor Indonesien
Indonesiens Staatschef Joko Widodo (l.) schaut sich die Verwüstungen in der Krisenregion an. FOTO: afp, RG/ACW/DD
Jakarta. Ein Erdbeben hat die Ostküste Indonesiens erschüttert. Durch den Erdstoß sind Häuser eingestürzt und beschädigt worden. Mindestens 39 Menschen wurden verletzt.

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,6 vor der Ostküste Indonesiens sind Dutzende Menschen verletzt worden. Hunderte Menschen hätten die Flucht ergriffen, sagte Petrus Korisano von der örtlichen Katastrophenschutzbehörde. Demnach wurden fast 260 Häuser und Gebäude beschädigt. Das Beben ereignete sich am Freitagmorgen 28 Kilometer nördlich von Sorong, einer Stadt in der Provinz West Papua, in einer Tiefe von 24 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte auf ihrer Webseite mitteilte.

In Sorong wurden mindestens 39 Menschen verletzt, die meisten erlitten Knochenbrüche, sagte Korisano. Hunderte Anwohner fanden zunächst in Notunterkünften Zuflucht.

Panik brach auch in der 315 Kilometer westlich vom Epizentrum gelegenen Stadt Manokwari City aus. Dort flohen Hunderte Patienten aus mindestens einem Krankenhaus, einige in Rollstühlen oder mit Infusionsbeuteln am Arm, wie Burhanudin vom örtlichen Katastrophenschutz mitteilte. Hotels in der Gegend leerten sich, Bewohner rannten auf die Straßen oder auf höher gelegene Ebenen in Raja Ampat.

Ein Vertreter der Meteorologie- und Geophysikbehörde, Budi Waluyo, schloss eine Tsunami-Gefahr durch das Beben zunächst aus.

(ap)
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