Geschmackloses Angebot: Achtlings-Mutter soll in Porno mitspielen
zuletzt aktualisiert: 25.02.2009 - 19:07Los Angeles (RPO). Nadya Suleman bleibt in den Schlagzeilen: Die durch eine Achtlingsgeburt bekannt gewordene Amerikanerin hat ein Angebot für einen Pornodreh bekommen. Die Gage solle sich auf eine Million Dollar belaufen.
Nach Informationen des US-Onlinemagazins "Tmz" geht das Angebot der Sex-Firma Vivid Entertainment sogar noch weiter. Sie bietet der Familie zusätzlich eine Kranken- und Zahnarztversicherung an. Vivid hat nach eigenen Angaben bereits Pam Anderson und Kim Kardashian vermarktet. Eine ehemalige Miss USA, Kelli Mxcarty, gehört ebenfalls zu den Promis, die für Vivid Sexfilme gedreht haben.
Die geschmacklose Idee stößt bei den Lesern von "Tmz" auf Ablehnung. Eine Umfrage hatte ergeben, dass 82 Prozent der Leser diesen Film nicht sehen wollen.
Achtlings-Mutter fürchtet um Sorgerecht
Die Achtlings-Mutter muss unterdessen um das Sorgerecht für ihre Kinder bangen. Sie befürchtet, dass sie wegen der schwierigen finanziellen Verhältnisse nicht für die Babys sorgen darf. Die Klinik werde die Kinder möglicherweise nicht zu ihr nach Hause lassen, sagte Nadya Suleman in der Talkshow von Dr. Phil McGraw. Die arbeitslose 33-Jährige hat mit den Achtlingen inzwischen 14 Kinder und lebt in der Drei-Zimmer-Wohnung ihrer Mutter in einem Vorort von Los Angeles.
Suleman habe erklärt, dass das Krankenhaus Kaiser Permanente, in dem die Ende Januar geborenen Frühchen betreut werden, sich besorgt über diese Verhältnisse gezeigt habe, sagte McGraw. Sollte sich an der Situation nichts ändern, werde Suleman die Babys vermutlich nicht bekommen. Der erste Teil der Show sollte am Mittwoch ausgestrahlt werden.
Staatliche Unterstützung für ältere Kinder
Suleman erhält für die Versorgung ihrer älteren sechs Kinder staatliche Unterstützung. Ihre Mutter liegt mit den Hypothekenzahlungen mehr als 23.000 Dollar im Rückstand, so dass Anfang Mai eine Zwangsversteigerung droht.
Die Klinik wollte sich zu den Angaben nicht äußern. Sollte es Gespräche mit Suleman gegeben haben, werde darüber nicht öffentlich gesprochen, sagte Sprecher Jim Anderson. Eine Krankenschwester erklärte, bei extremen Frühchen würden Sozialarbeiter die finanziellen Umstände der Familie klären.
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